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Anfrage zum Thema Radverkehrs-Check

  • Dienstag, 6. April 2021 @ 11:37
Gemeinderat Für die Gemeinderatssitzung am 08.04.2021 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn laut Statut Linz § 12 eine Anfrage an Verkehrsreferenten Markus Hein (FPÖ) zum Thema Radverkehrs-Check eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage:

Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister,

Die "Neue Linzer Donaubrücke" nimmt langsam Gestalt an. Auch die Planungen für den Bau des "Donauparkstadions" und eines Möbelhauses an der Hafenstraße haben begonnen. Mit Fertigstellung der Brücke im Herbst 2021 wird für den Radverkehr eine sehr wichtige Verbindung über die Donau wiedereröffnet. Die schlechten Erfahrungen bei den A7-Bypassbrücken mit Fehlplanungen rund um die Brücke haben gezeigt, dass die Einbindung von "Expert*innen des Alltags" also den täglichen Nutzer*innen der Radwege unbedingt erforderlich ist. Die Radlobby Linz hat daher einen so genannten "Radverkehrs-Check" eingefordert. Noch vor Fertigstellung sollten die jetzigen Planungen hinsichtlich Fahrradtauglichkeit durch externe, unabhängige Expert*innen geprüft werden. Kritische Punkte sind zum Beispiel die Zu- und Abfahrten bzw. die Anbindung an die bestehenden Radwege. Eine vorausschauende Planung hilft auch mögliche Folgekosten zu vermeiden. Denn spätere Korrekturen sind oft kostenintensiv und für Radfahrende und Verkehrsplanung gleichermaßen frustrierend.

Ich stelle daher laut Statut Linz §12 nachstehende Anfrage:

Werden Sie eine Fahrradverträglichkeitsprüfung - auch "Radverkehrs-Check" genannt - für die "Neue Donaubrücke Linz" inklusive Anschlüsse zum Beispiel im Bereich Donaupark/Hafenstraße von unabhängigen Expert*innen durchführen lassen?

Welche Erkenntnisse liegen Ihnen schon vor der Durchführung einer solchen unabhängigen Fahrradverträglichkeitsprüfung im gesamten Bereich der "Neuen Donaubrücke Linz" hinsichtlich folgender Punkte vor:
Müssen Radfahrende unnötigerweise mehrere Fahrbahnen queren, um die Kreuzungen zu überqueren?

Gibt es Unterbrechungen durch Ampeln oder anderen Verkehrszeichen für Radfahrende?

Gibt es Konfliktpunkte mit den Fußgängern?

Sind die Sichtverhältnisse jeweils so gut, dass keine gefährlichen Situationen entstehen können?

Sind die weiterführenden Radwege gut erreichbar?

Sind die Radien und Breiten überall so groß, dass damit auch dem immer stärker wachsenden Anteil an Lastenrädern Rechnung getragen wird?

Werden die Fahrbahnübergänge absolut eben und ohne mehr als 4 cm seitlich aufragende Randsteine ausgeführt?

Wie werden die Querungen der Radwege mit der zukünftigen Stadtbahn gelöst?

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