Wissenswertes und ein Erfahrungsbericht über den Kulturpass von Erich Klinger
Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Mit diesem Ausweis erhalten finanziell benachteiligte Menschen freien Eintritt in zahlreichen kulturellen Einrichtungen. Der Kulturpass gilt derzeit in beinahe ganz Österreich, derzeit noch ausgenommen ist Kärnten, wo aber der Kulturpass aufgebaut wird und die teilnehmenden Kulturpartner:innen im April 2026 feststehen sollen.
Die Ordnungswache wurde 2009 gegründet, um in Wels für „Ruhe, Ordnung und Sauberkeit“ zu sorgen. Damals kostete sie die Stadt rund 300.000 Euro pro Jahr. Heute liegen wir laut BezirksRundschau vom 1. Juli 2024 bei 820.000 Euro – geplant ist eine Ausgliederung in eine städtische GmbH samt Geschäftsführung. Die politische Mehrheit hat das am 17. November 2025 im Gemeinderat durchgewinkt. Damit wird ein ineffizienter Apparat nicht abgeschafft, sondern aufgewertet. Und genau das ist das Problem.
Man sieht es jeden Morgen früh – am Bahnhof, beim KJ, in den Bussen: Wer diese Stadt trägt. Ärzt:innen, Pflegekräfte, Techniker:innen, Bauarbeiter:innen, Reinigungskräfte, Verkäufer:innen – viele von ihnen sind nicht hier geboren. Doch ohne sie würde Wels stillstehen.
Die KPÖ Oberösterreich begrüßt die vom Mauthausen Komitee und dem OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus gestartete Initiative für eine entschlossene Bekämpfung der zunehmenden rechtsextremen Straftaten. Diese wird von 79 namhaften Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstützt. In einem „Offenen Brief“ an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) fordern die Unterzeichner:innen die konsequente Umsetzung des antifaschistischen Verfassungsauftrags der Zweiten Republik –
Mit dem neuen Erlass des Innenministeriums soll Videoüberwachung künftig auch an Orten möglich werden, an denen eine Gefährdungsprognose kriminelle Strukturen vermutet. Für KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida ist das der falsche Ansatz. Sicherheit müsse in erster Linie als soziale Sicherheit verstanden werden: „Kameras lösen keine sozialen Probleme, sie bekämpfen nur Symptome. Notwendig sind Investitionen in Sozialarbeit, Prävention, Jugend- und Integrationsangebote – nicht in Überwachungstechnik.“
Mit viel Musik und bei strahlenden Sonnenschein fand der heurige Maiaufmarsch des Bündnis „Mayday“ in Linz statt. Unter dem Motto „Kämpferisch und solidarisch für eine besser Welt“ zogen rund 700 Teilnehmer:innen vom Schillerpark bis zum Hauptplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
Gefordert wurden unter anderem das Recht auf leistbares Wohnen, faire Bezahlung für Care-Arbeit, Frieden und Neutralität, eine Arbeitszeitverkürzung sowie ein angemessener Mindestlohn, eine menschenwürdige Existenzsicherung für alle und die Einführung von Vermögenssteuern für Reiche.
Auch 2025 ruft das Mayday-Bündnis zur alternativen Maidemonstration in Linz auf. Die Demonstration beginnt um 10:30 Uhr mit der Auftaktkundgebung beim Schillerpark.
Unter dem diesjährigen Motto „Kämpferisch und solidarisch für eine bessere Welt“ fordert das breite Bündnis einen grundlegenden Systemwechsel. In einer Gesellschaft, die von immer extremerer Ungleichheit geprägt ist, profitieren wenige auf Kosten der vielen. Während große Konzerne Rekordgewinne verbuchen, kämpfen immer mehr Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot und prekären Arbeitsverhältnissen.
Die Demonstration setzt ein klares Zeichen gegen soziale Spaltung, Rassismus, Umweltzerstörung und patriarchale Strukturen und zeigt: Eine solidarische, demokratische und nachhaltige Gesellschaft ist machbar.