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1941: Die Sowjetunion am 22. Juni 1941

  • Dienstag, 22. Juni 2021 @ 08:00
Geschichte Von Winfried R. Garscha

Der 22. Juni 1941 bedeutete für die Sowjetunion die schrecklichste Prüfung in ihrer Geschichte. Was wog der jahrelange Terror im Inneren – die "Kollektivierung" Anfang der dreißiger Jahre, während der die Landbevölkerung unter willkürlichen Deportationen und der Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen gelitten hatte (wodurch Millionen in den Hungertod getrieben wurden), und die "große Säuberung" Ende der dreißiger Jahre, als eine dreiviertel Million tatsächliche und vermeintliche Gegner des Regimes erschossen und viele Millionen in Lager verschleppt worden waren – angesichts eines Gegners, dessen erklärtes Ziel, die Ausrottung ganzer Bevölkerungsgruppen war, der die Dörfer und Städte niederbrannte und die Überlebenden zu Sklaven der Eroberer machte?

Broschüre über kommunistischen Frauenwiderstand

  • Freitag, 4. Juni 2021 @ 08:00
Geschichte
„Sie sind den anderen Weg gegangen“ ist nicht nur eine Anlehnung an ein Gedicht des kommunistischen Widerstandskämpfers Richard Zach, sondern auch ein Symbol dafür, dass es in Österreich 1938 und den folgenden Jahren nicht nur Menschen gegeben hat, die „Heil Hitler“ gerufen, sondern auch solche, die sich bewusst dem Nazi-Terror entgegengestellt und oft dafür mit dem Leben bezahlt haben.

Die KPÖ hat den Auftrag der Alliierten in der „Moskauer Deklaration“ von 1938, wonach für Österreich „sein eigener Beitrag an seiner Befreiung berücksichtigt werden wird“ ernst genommen. Gestützt auf ihre politische Einsicht in das von Georgi Dimitroff analysierte Wesen des Faschismus und auf die Arbeit von Alfred Klahr über Österreich als eigene Nation haben KommunistInnen gegen den Faschismus gekämpft und von allen Parteien die weitaus größten Opfer für das Wiedererstehen eines eigenständigen Österreich gebracht.

Mauthausen: Befreiungsfeier unter dem Motto „Vernichtete Vielfalt“

  • Sonntag, 16. Mai 2021 @ 13:00
Geschichte
Nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr fand heuer wieder die traditionelle Befreiungsfeier in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Mauthausen statt. Wenngleich durch die immer noch geltenden Maßnahmen mit reduzierter Teilnahmezahl – so etwa ohne die üblicherweise mehrere tausend Teilnehmer*innen aus Italien, Frankreich, Polen und anderen Ländern – und zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen.

Neuauflage der Rücksichtslosigkeit

  • Sonntag, 16. Mai 2021 @ 12:00
Geschichte
Ansprache von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner bei der Kundgebung der KPÖ bei der 2001 von KZ-Verband OÖ und KPÖ-Oberösterreich errichteten Gedenktafel für die kurz vor Kriegsende ermordeten 42 Widerstandskämpfer der „Welser Gruppe“ an der Klagemauer des KZ Mauthausen im Rahmen der Befreiungsfeier am 16. Mai 2021

Besucht man Gedenkstätten wie diese in Mauthausen, verstummt man recht schnell, angesichts der Grausamkeit, die von den Nazis hier in architektonische und industriell-funktionelle Ordnung gebracht wurde. Mit dem Zweck, Menschen zu entwürdigen, sklavisch arbeiten zu lassen, sie körperlich zu vernichten und zu ermorden.

Broschüre Staatsvertrag, Neutralität & Friedensbewegung

  • Samstag, 15. Mai 2021 @ 08:00
Geschichte
Der Staatsvertrag und im Zusammenhang damit die Entscheidung für die immerwährende Neutralität im Jahre 1955 eröffnete die Möglichkeit für den Aufschwung Österreichs zu einem der reichsten Länder der Welt.

Im Unterschied zu anderen Ländern war Österreich gerade durch die Neutralität nur in einem vergleichsweise geringen Ausmaß durch Rüstungskosten belastet. Gleichzeitig schaffte die Neutralität Möglichkeiten für ein eigenständiges Agieren, wie sich in der Kreisky-Ära in den 1970er und 1980er Jahren zeigte.

1946: Die Neukonstituierung der oö Arbeiterkammer

  • Dienstag, 11. Mai 2021 @ 08:00
Geschichte
An den Wiederaufbau der Arbeiterkammer erinnert der 1950 errichtete Brunnen. Darauf werden auch die Kommunisten August Moser und Alois Gröblinger gewürdigt.

1945 wurden auch die Fundamente für die Wiedererrichtung der 1934 ausgeschalteten und vom Faschismus zweckentfremdeten Gewerkschaften gelegt. Bereits am 14. Mai 1945 fand auf Initiative des Eisenbahnergewerkschafters Franz Harringer (SPÖ) in Eurichs Bierhalle in der Domgasse eine erste Vertrauensmännerversammlung der Linzer Betriebe statt.

Broschüre Widerstand im Bezirk Vöcklabruck

  • Donnerstag, 1. April 2021 @ 08:00
Geschichte Die KPÖ hat den Auftrag des „Moskauer Memorandum” der Alliierten von 1943 für das Wiedererstehen eines unabhängigen Österreich, wonach „sein eigener Beitrag an seiner Befreiung berücksichtigt werden wird” ernst genommen. Kommunist*innen waren ein Großteil der Opfer im politischen Widerstand gegen den Nazifaschismus.

Mit der aktualisierten und erweiterten Neuauflage einer 2008 erstmals herausgegebenen Dokumentation würdigt die KPÖ den kommunistischen Widerstand im Bezirk Vöcklabruck und zeigt am Beispiel von Opfern wie auch von Überlebenden des Widerstandes in Vöcklabruck, dass sich die Kommunist*innen mit dem „Anschluss” nicht abgefunden haben und stets für das Wiedererstehen eines eigenständigen Österreich eingetreten sind.

Das "Kommunistische Manifest" als Hörbuch

  • Montag, 15. März 2021 @ 08:00
Geschichte Am 11. März 2021 ist der bekannte Regisseur und Autor Peter Patzak (1945-2021) gestorben. Ende September 2013 präsentierte Willi Schlager (Astormedia) in Wien in Anwesenheit und unter Beteiligung zahlreicher Kulturschaffender die CD "Das Kommunistische Manifest", interpretiert von Peter Patzak. Das am meisten verbreitete und wohl wichtigste Programm des modernen Sozialismus, das Karl Marx und Friedrich Engels am Vorabend der Revolution von 1848 veröffentlichten ist auf dieser CD in einer 78-minütigen Version zu hören.

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