Am 3. März 2026 werden alle acht Ordensspitäler in Oberösterreich ganztägig bestreikt. Nachtdienste sind ausgenommen, die Versorgung von Patient:innen mit dringendem Bedarf bleibt gesichert. Die KPÖ Oberösterreich erklärt ihre volle Solidarität mit den Beschäftigten.
Mit Beginn der kalten Jahreszeit startet auch die Eislaufsaison. In Linz stehen mit der Fitnessoase Freilauffläche im Parkbad, der Saunaoase Ebelsberg und der Erlebnisoase Schörgenhub gleich drei Anlagen für sportlich Aktive zur Verfügung. Doch bislang gibt es für eislaufbegeisterte Aktivpass-Nutzer:innen noch keine ermäßigte Saisonkarte – das möchte die KPÖ nun ändern.
In der kommenden Gemeinderatssitzung bringt die KPÖ daher eine Resolution an die Linz AG ein:
Sommer, Sonne, Beachvolleyball: In den warmen Monaten erfreut sich der Trendsport auch in Linz großer Beliebtheit. Besonders die drei Beachvolleyballplätze an der Donaulände in Urfahr sind stark frequentiert – und das aus gutem Grund: Die Nähe zur Donau, die gute Erreichbarkeit und die hohe Aufenthaltsqualität machen diesen Standort zu einem Hotspot für Freizeitsport.
Besonders an sonnigen Tagen kommt es regelmäßig zu langen Wartezeiten. Immer öfter können Sportbegeisterte die Anlage gar nicht nutzen, weil kein Platz mehr frei ist. KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida fordert daher in einem aktuellen Antrag den Ausbau der Beachvolleyballplätze an der Donaulände.
Medizinisch steht Wels am Abgrund. Der Ärztemangel, der seit 2018 in unserer Stadt grassiert, hat sich mittlerweile zur Katastrophe entwickelt. Die hausärztliche Versorgung bricht Monat für Monat weiter ein, während die Verantwortlichen in der Stadtpolitik ihre Hände in den Schoß legen. Wels, eine der wohlhabendsten Städte in Oberösterreich, schafft es nicht einmal, den grundlegenden Zugang zur Gesundheitsversorgung für seine Bürger*innen sicherzustellen. Stattdessen muss das Klinikum Wels-Grieskirchen immer öfter als Notlösung herhalten. In der dort seit 2023 existierenden Versorgungseinheit für Allgemeinmedizin sind mehrstündige Wartezeiten auch nach Voranmeldung keine Seltenheit.
Ein wichtiger Arzttermin oder ein Behördengang steht bevor. Für die allermeisten ist der Weg dorthin Routine, sei es mit dem eigenen Auto, dem öffentlichen Verkehr oder zu Fuß. Doch für Menschen mit Behinderung, wenig Einkommen und ohne fahrbaren Untersatz ist das nicht ganz so leicht. Hier soll ein Taxigutschein aushelfen. Wer einen Behinderten- und Aktivpass hat sowie kein Auto besitzt, soll von der Stadt Linz Taxigutscheine erhalten. Das garantiert, dass niemand aus finanziellen Gründen von der Gesundheitsversorgung, der Pflege von sozialen Kontakten oder anderen Grundbedürfnissen ausgeschlossen wird.
Konkret schlägt die KPÖ bei der nächsten Gemeinderatssitzung vor, Taxigutscheine in den Leistungskatalog des Aktivpasses aufzunehmen. So sollen pro Fahrt zwölf Euro von der Stadt Linz erstattet werden.
Lange Wartezeiten für kostenlose Therapieplätze werden in Linz immer mehr zum Problem. In einer Anfrage an die zuständige Stadträtin Karin Hörzing möchte die KPÖ erfahren, ob die Stadt Linz das Angebot erweitern will. Auch beim geplante Zweirichtungsradweg in der Lederergasse sind einige Fragen offen.
Lange Wartezeiten bei kostenlosen Therapieplätzen in Linz
Die aktuelle HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zeigt, das sich die Situation in Österreich weiter verschlechtert. Mädchen sind davon stärker betroffen als Burschen.
Bei der am 24.Mai stattgefundenen Gemeinderatssitzung wurde die Resolution für einen vergünstigte Bäderoasen-Pass für Aktivpass-Besitzer:innen einstimmig angenommen. Nun hat die Linz AG angekündigt ab 1.Juli vergünstigte Saisonkarten für Aktivpass-Besitzer:innen anzubieten.
Für die häufige Nutzung der Linz AG Bäder gibt es den sogenannten Bäderoasen-Pass. Mit dieser vergünstigten Variante kann das Angebot der Linz AG Bäder für ein ganzes bzw halbes Jahr oder für die gesamte Sommersaison genutzt werden. Aktuell gibt es für den Bäderoasen-Pass kein vergünstigtes Angebot für Aktivpass-Nutzer:innen. Dies soll sich nun ändern.
Privatjets sind die klimaschädlichste und ungerechteste Form des Verkehrs. Sie verursachen bis zu 14 Mal mehr CO²-Emissionen als ein durchschnittliches Verkehrsflugzeug (pro Passagier). Als selbsternannte "Klimahauptstadt" bietet sich hier durch ein Verzicht von Privatjet-Flügen für die Stadt Linz die Chance, einen Beitrag zur Senkung der CO²-Emissionen zu leisten.