Auch dieses Jahr gingen wieder zick-tausende Menschen weltweit auf die Straße um lautstark für eine gleichberechtigte, solidarische und friedliche Gesellschaft einzustehen. Auffällig dieses Jahr war die Debatte im Vorfeld in den sozialen Netzwerken darüber, warum Blumen nur an einem Tag im Jahr, dem Internationalen Frauentag, an Frauen verschenkt werden sollten und warum wir überhaupt dafür einen internationalen Frauentag brauchen.
Der Internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. „Um die Einführung des politischen Frauenwahlrechts zu beschleunigen“, beschlossen im August 1910 etwa 100 Frauen aus 17 Nationen, „alljährlich einen Frauentag zu veranstalten“, der „internationalen Charakter“ tragen sollte.
Der Beschluss der Sozialistinnen auf ihrer zweiten internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen war eine kleine Revolte mit großer Wirkung. In Frankreich offiziell anerkannt und in den ehemaligen realsozialistischen Ländern ein Feiertag wird der Internationale Frauentag in vielen Ländern am 8. März mit Diskussionen, Veranstaltungen, Demonstrationen, internationalen Treffen, Festen begangen.
Im Vorfeld der Demo laden wir alle Frauen* herzlich zu unserem Frauen*brunch ein!
Kommt am 8. März von 11:00 bis 13:00 Uhr zu uns in die Melicharstraße 8, 4020 Linz. Der Brunch bietet eine wunderbare Gelegenheit, sich zu vernetzen, in gemütlicher Atmosphäre zu plaudern und neue Bekanntschaften zu schließen. Lasst uns Ideen austauschen, einander unterstützen und gemeinsam stärken! Bringt gerne eure Freundinnen mit und genießt entspannte Stunden bei leckerem Essen und anregenden Gesprächen.
Frauen sind in der Politik nach wie vor unterrepräsentiert. Trotz Bemühungen mancher Parteien sitzen im Nationalrat nur rund 1/3 Frauen. In den Landtagen liegt der Anteil je nach Bundesland um bis zu zehn Prozentpunkte höher oder niedriger, aber die Hälfte wird nirgends erreicht.
Ein Grund könnte sein, dass viele politisch aktive Frauen negative Erfahrungen machen. 2018 berichteten Abgeordnete aus Europa von psychischer Gewalt (85 %), abfälligen Kommentaren über Aussehen oder Geschlecht (68 %) und Online-Belästigung (58 %). 47 % erhielten Morddrohungen, 25 % erlebten sexualisierte, 15 % körperliche Gewalt. Solche Zustände sind inakzeptabel – sie schrecken ab und schaden der Demokratie.
Statement von Gemeinderätin Gerlinde Grünn in der Gemeinderatssitzung am 22.1.2026 in der aktuellen Stunde zum Thema "Die Gewalt, die wir erziehen - Wie unsere Gesellschaft Gewalt produziert – und sie zugleich verurteilt - Möglichkeiten der Gewaltprävention in Linz":
Komm zu unserer gemeinsamen Diskussionsrunde und rede mit! Woher kommt Gewalt gegen Frauen* und was muss getan werden, um sie endlich abzuschaffen?
Mit dabei: Natalie Hangöbl (KPÖ-Frauensprecherin & Landtagsabgeordnete in Salzburg) und Stefan Glaser (Aktivist & Sozialarbeiter in der Männerberatung). Die Moderation übernimmt Teresa Griesebner. Wann: Freitag, 05.12.2025, 18:00 Uhr Wo: Melicharstraße 8, 4020 Linz
Jede 3. Frau hat in ihrem Leben schon körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt. Geschlechtsspezifische Gewalt gibt es seit Jahrzehnten – und das trotz Aufklärung und dem Einsatz von Frauenbewegungen.
Wir laden alle Frauen* herzlich zu unserem Frauenbrunch am 27. September von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr in der Melicharstraße 8 ein!
Dieser Brunch bietet einen Ort der Vernetzung und des Austausches, wo wir Ideen teilen, uns gegenseitig unterstützen und stärken können. Kommt vorbei, bringt eure Freundinnen mit und genießt entspannte Stunden bei leckerem Essen und anregenden Gesprächen.
Zu Gast wird diesmal Natalie Hangöbl aus Salzburg sein, die am kommenden Parteitag zur Bundesfrauensprecherin kandidieren wird.
Am 29. August um 10:00 Uhr wird der „Walk of Fem“ an der Donaulände um zwei Sterne für die kommunistischen Widerstandskämpferinnen Cäcilia Zinner und Theresia Reindl erweitert. Seit 2021 würdigt der Walk of Fem zwischen Lentos und Brucknerhaus bedeutende Linzer Frauenpersönlichkeiten und macht deren Wirken sichtbar. Neben Gisela Tschofenig-Taurer, Henriette Haill und Anna Gröblinger sind Zinner und Reindl nun die vierte und fünfte kommunistische Widerstandskämpferin, die einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.