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Luxus Privilegien am Mondsee

  • Dienstag, 24. März 2026 @ 11:19
Kommunal
Das Land Oberösterreich hat ein Verfahren gegen den verstorbenen Saudi-Prinzen Khalid bin Abdullah wegen des Anwesen am Mondsee eingeleitet. Der Grund: Offenbar wurden über Jahre hinweg keine Tourismusbeiträge für das offiziell als „Hotel“ geführte Luxusanwesen entrichtet. „Es ist das alte Spiel: Für die obersten Zehntausend werden Gesetze gebogen, bis sie passen, während die arbeitende Bevölkerung jeden Cent dreimal umdrehen muss“, kommentiert Markus Stabauer aus Innerschwand die aktuellen Entwicklungen im Bezirk Vöcklabruck.

Besonders fragwürdig erscheint die Verteidigungshaltung des amtierenden ÖVP-Bürgermeisters von Innerschwand. Er wiegelt ab und betont, dass eine Ortstaxe bereits abgeführt wurde.

Dass das „Hotel“ für normal sterbliche gar nicht buchbar ist und die Widmung lediglich dazu diente, eine private Villa in die geschützte Grünzone zu bauen, scheint für die lokale ÖVP kein Problem zu sein. Die Aussage, die Nutzung stimmt mit der Widmung überein, ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die in Oberösterreich händeringend nach bezahlbarem Wohnraum suchen.

„Während im ganzen Land wertvoller Boden versiegelt wird, öffentliche Flächen privaten Interessen weichen und die Mieten weiter steigen, schaut die ÖVP zu, wie Millionäre sich mit fragwürdigen ‚Hotel-Widmungen‘ ihre Privatvillen in den schönsten Landschaften errichten. Dass hier nun sogar bei den Beiträgen getrickst wurde, setzt dem Ganzen die Krone auf“, so Stabauer. Der Fall zeigt einmal mehr, dass die politische Elite in Oberösterreich lieber als Erfüllungsgehilfe für saudische Milliardäre fungiert, anstatt die Interessen der eigenen Bevölkerung und den Schutz unserer Natur in den Mittelpunkt zu stellen.

Es braucht ein Ende der Luxus-Privilegien für Superreiche am Mondsee!

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