Mobilitätswende braucht Mut
- Montag, 7. April 2025 @ 06:28
„Es hätte einfachere und kostengünstigere Varianten gegeben, die vor allem den Fußgänger:innen mehr Raum und mehr Sicherheit geboten hätten – und gleichzeitig auch eine Verbesserung für den Radverkehr gebracht hätten“, so der Linzer Gemeindrat Michael Roth-Schmida.
Konkret wäre für Roth-Schmida ein großzügiger Einrichtungsradfahrstreifen auf beiden Fahrbahnen der Nibelungenbrücke die sinnvollere Lösung gewesen. Eine attraktive Zweirichtungsradlösung auf beiden Seiten hätte im Rahmen der bevorstehenden Generalsanierung sowie der Neugestaltung des Urfahraner Brückenkopfs samt Hinsenkampplatz realisiert werden können.
Michael Roth-Schmida weiter: „Was Linz dringend braucht, ist eine echte Mobilitätswende – mit Mut, einer klaren Priorisierung sozialer und umweltfreundlicher Verkehrsmittel und vor allem mit sofort umsetzbaren, wirksamen Maßnahmen! Dabei kann Stau sogar helfen und lenken – wenn man ihn richtig steuert: Durch Pförtneranlagen, eigene Busspuren und Kap-Haltestellen könnten emissionsärmere, effizientere Verkehrsflüsse in der Stadt entstehen“, ist Roth-Schmida überzeugt. Solche Maßnahmen hat die Linzer KPÖ-Fraktion zuletzt auch im Gemeinderat gefordert: Ein Antrag, den Regionalbusverkehr am Stau vorbei zu beschleunigen und pünktlicher zu machen, wurde jedoch abgelehnt.




