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KPÖ stellt Fragen zur neuen Hundefreilaufzone im Wasserwald

  • Mittwoch, 30. Oktober 2024 @ 10:37
Linz
In einer Gemeinderatsanfrage an den zuständigen Stadtrat Michael Raml (FPÖ) möchte KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida klären, warum es zur Verlegung der Hundefreilaufflächen im Wasserwald gekommen ist und ob es Verbesserungen in Bezug auf die Infrastruktur geben wird. Ende Mai dieses Jahres wurde auf Drängen der Linz AG als Grundeigentümerin eine Neuregelung der beliebten Hundefreilaufzone im Wasserwald beschlossen. Seit der 2021 verabschiedeten Hundefreilaufflächenverordnung, die die Zuständigkeit vom Gemeinderat an den Stadtsenat überträgt, erfolgen solche Entscheidungen ohne öffentliche Diskussion.

Die Neuregelung der Hundefreilaufzone im Wasserwald stößt jedoch auf großen Unmut: Sowohl Hundehalter:innen als auch Anrainer:innen zeigen sich unzufrieden mit der aktuellen Situation. Eine Online-Petition zum Erhalt der alten Freilaufzone wurde bereits von 2.400 Personen unterzeichnet.

Kritik an fehlender Infrastruktur

Die Kritik ist vielfältig: Die neue Freilaufzone grenzt direkt an die stark befahrene Salzburgerstraße sowie an einen beliebten Radweg, was die sichere Nutzung erheblich einschränkt. Darüber hinaus handelt es sich um eine wildreiche Zone, die zusätzliche Risiken birgt. Auch die unzureichende Infrastruktur – darunter Trinkbrunnen, Hundekotsackerlspender, befestigte Wege und Sitzbänke – sorgt für Unmut unter den Nutzenden. Zudem sind die neuen Freilaufflächen deutlich kleiner und voneinander getrennt am Rand angeordnet.

Roth-Schmida betont: „Wir fordern eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Problemen, die durch die Verlegung der Hundefreilaufflächen im Linzer Wasserwald entstanden sind. Es müssen Lösungen gefunden werden, die sowohl den Bedürfnissen der Hundehalterinnen und -halter als auch der umliegenden Bevölkerung gerecht werden.“

Die Anfrage im Wortlaut: https://ooe.kpoe.at/article.php/20241102094125871

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