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Anfrage Nahversorgung

  • Donnerstag, 5. März 2015 @ 08:00
Linz Für die Gemeinderatssitzung am 5. März 2015 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn eine Anfrage an Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider (ÖVP) zum Thema Nahversorgung eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage:

Sehr geehrte Frau Stadträtin! Zu Fuß erreichbare Nahversorger in den Stadtteilen sind ein Kriterium für die Lebensqualität. Es ist daher bedenklich, wenn der Einkauf zunehmend autogerecht gestaltet wird. Dabei bleiben nämlich nicht motorisierte oder wenig mobile, zumeist ältere Menschen, die auf fußläufig erreichbare Nahversorger angewiesen sind, auf der Strecke. Hingegen erhöht sich die Verkehrsbelastung mit allen bekannten Nebenwirkungen ständig noch mehr.

Seit mehreren Jahren steht regelmäßig auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzungen die Erweiterung von Supermärkten, sei es durch die Vergrößerung der Verkaufsfläche oder durch die Erweiterung der Parkplätze oder beides. Es sind freilich nicht klassische Nahversorger, sondern die Filialen der großen Handelskonzerne, denen hier entgegengekommen wird.

Die Konzentration im Handel ist in Österreich auch im europaweiten Vergleich alarmierend. Bereits 2012 hatten die fünf Riesen Rewe, Spar, Hofer, Pfeiffer und Lidl einen Marktanteil von 95 Prozent. Die kleinen selbständigen Greißler als die klassischen Nahversorger hingegen verschwinden zunehmend aus den Stadtteilen.

Ich stelle daher laut Statut Linz § 12 nachstehende Anfrage:

Frau Stadträtin, wie hat sich die Anzahl bzw. die Verkaufsfläche der Nahversorger in Linz in den letzten zehn Jahren entwickelt? Wie groß ist der Anteil der zu den Handelskonzernen Rewe, Spar, Hofer, Pfeiffer und Lidl gehörenden Geschäfte in Relation zu den noch vorhandenen klassischen Nahversorgern aktuell und im Vergleich vor zehn Jahren? Welche Überlegungen gibt es seitens der Stadt Linz um den Trend zum autogerechten Einkauf zugunsten auch zu Fuß leicht erreichbarer Nahversorger zu stoppen?

Mit freundlichen Grüßen!
GR Magª Gerlinde Grünn






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