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Anfrage zum Thema Unionkreuzung

  • Dienstag, 6. April 2021 @ 11:46
Linz Für die Gemeinderatssitzung am 08.04.2021 hat KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn laut Statut Linz § 12 eine Anfrage an Verkehrsreferenten Markus Hein (FPÖ) zum Thema Unionkreuzung eingebracht. Der Wortlaut der Anfrage:


Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister,

laut einer städtischen Pressemitteilung soll die Unionkreuzung ab Ende März ein "Facelifting" erhalten. Aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes werden im vielbefahrenen Kreuzungsbereich der Unionstraße mit der Wiener Straße Sanierungsarbeiten durchgeführt. So werden 550 Quadratmeter schadhafte Straßenoberfläche abgefräst und erneuert. Bei der Unionkreuzung wird die Fahrbahn der Wienerstraße zur Kreuzung hin im Mischverkehr von Autos und Fahrrädern gemeinsam genutzt. Auf die Schaffung eines Radwegs oder Mehrzweckstreifens für Radfahrer*innen wurde bislang verzichtet. Häufig werden Radfahrer*innen in diesem Bereich aber vom Autoverkehr gefährdet, indem sie mit zu wenig Seitenabstand überholt und manchmal sogar angehupt und abgedrängt werden. Da es sich bei der Wienerstraße um eine wichtige Nord-Süd Verbindung für den Radverkehr handelt, sind in diesem Bereich dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für RadfahrerInnen notwendig. Auch die Stelle Unionkreuzung / Unionstraße ist verbesserungswürdig. Eine Verbreiterung des Gehsteigs und des Haltestellenbereichs würde einen deutlichen Qualitätsgewinn für Fahrgäste der Linienbusse und Fußgänger*innen mit sich bringen.

Ich stelle daher laut Statut Linz S 12 nachstehende Anfrage:

Wird im Zuge der Fahrbahnsanierung auch daran gedacht, die Bedingungen für Radfahrende durch einen eigenen Radfahrstreifen zu verbessern?

Wird bei Ausführung der Sanierungsarbeiten darauf geachtet, dass auch Radfahrende die Kreuzung gefahrlos und ohne noch mehr bedrängt zu werden, überqueren können?

Werden zumindest die 2016 eingeführten "Sharrows", also auf der Fahrbahn aufgebrachte Fahrradpiktogramme mit Pfeilen, die die Fahrlinie der RadfahrerInnen kennzeichnen, wie von der Radlobby gefordert, verlängert und Markierungen bereits jeweils vor dem Beginn der Rechtsabbiegespur geschaffen? 

Ist seitens der Stadt Linz daran gedacht, die stark frequentierte O-Bus-Haltestelle Unionkreuzung stadtauswärts durch deutliche Verbreiterung des Wartebereichs und ansprechende Unterstände fahrgastfreundlicher zu gestalten und die Fahrbahn im gesamten Haltestellenbereich auf eine Fahrspur zu verschmälern, um den oft schon im Kreuzungsbereich lospreschenden Fahrzeugen Einhalt zu gebieten?

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