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Busterminal-Umbau am Hauptbahnhof: KPÖ fordert Bahnhofsozialdienst

  • Freitag, 7. März 2025 @ 08:08
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Am 9. März startet der Umbau des Busterminals am Linzer Hauptbahnhof. Für die KPÖ ist weiterhin nicht geklärt, was mit den obdachlosen Menschen passiert, die sich dort regelmäßig aufhalten. Nach dem Umbau wird ein Wachdienst dafür sorgen, dass sie nicht mehr zurückkehren können – eine Maßnahme, die das Problem lediglich verdrängt, anstatt Lösungen zu schaffen. Für die betroffene Gruppe gibt es derzeit keine Alternativen. Die KPÖ fordert daher erneut die Errichtung eines stationären sozialen Dienstes sowie kostenlose, öffentlich zugängliche WC-Anlagen am Hauptbahnhof.

Bereits vor einem Jahr stellte die KPÖ im Gemeinderat den Antrag auf Einrichtung eines Pilotprojekts für eine Bahnhofsmission. Ein Bahnhofsozialdienst mit Ruheraum, sanitären Einrichtungen und einem Beratungsangebot für obdachlose Menschen, Suchtkranke und Reisende in Notsituationen wäre ein wichtiger Schritt, um soziale Infrastruktur am Linzer Bahnhof zu schaffen.

Ein Blick in andere österreichische Städte zeigt, dass solche Projekte längst Realität sind: In Graz eröffnete im Jänner 2024 wieder eine Bahnhofsmission der Caritas. Auch in Wien, Salzburg und Innsbruck gibt es Bahnhofsozialdienste, die als wichtige Anlaufstellen für Menschen in Not dienen. Doch in Linz fehlt weiterhin eine entsprechende Einrichtung. Der KPÖ-Antrag in der Gemeinderatssitzung im März 2024 wurde von SPÖ und FPÖ blockiert und nicht einmal einer inhaltlichen Diskussion zugewiesen.

„Es braucht endlich eine Lösung im Sinne der obdachlosen Menschen in unserer Stadt. Der Umbau des Busterminals darf nicht zulasten jener Menschen gehen, die auf die Wärme und den Schutz am Bahnhof angewiesen sind. Gerade jetzt wäre ein Bahnhofssozialdienst dringender denn je.“ – so KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida.

Die KPÖ Linz fordert Bürgermeister Dietmar Prammer und Sozial-Vizebürgermeisterin Karin Hörzing auf, aktiv zu werden und gemeinsam mit dem Land OÖ und den ÖBB eine Lösung für die betroffenen Menschen zu erarbeiten.

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