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Warum beherrscht gerade „Schumi“ die Medienschlagzeilen?

  • Sonntag, 12. Januar 2014 @ 18:59
Verkehr Geschicktes Medien-Marketing der kapitalstarken Autolobby macht Formel-1-Piloten zu Nationalhelden. Negative Auswirkung des Motorsports und Straßenverkehrs wird bewußt verschwiegen. Pioniere der Energie- und Verkehrswende bleiben weitgehend unbekannt.



Seit dem Skiunfall des ehem. Formel-1-Piloten Schumacher beherrscht diese Person die Schlagzeilen der deutschsprachigen Medien. Obwohl tagtäglich zahlreiche schwere Pistenunfälle passieren, sei die Frage erlaubt, warum sich die Medien gerade über diesen angeblichen „Liebling der Nation“ solche Sorgen machen.

Federführend in der Formel-1 ist der Automobil-Dachverband „Fédération Internationale de l’Automobile“ (FIA), der internationale Dachverband des Automobils bzw. der Autofahrer mit dem Zweck Förderung des Automobilsports und des internationalen Kraftverkehrs; Mitglieder sind Autoclubs aus aller Welt, wie z.B. der ÖAMTC. Im Hintergrund ziehen finanzkräftige Lobbies die Fäden, speziell die Autoindustrie, sowie in deren Schlepptau die Straßenbau- und Erdöllobby.

Zu deren Aufgabe zählt es, den in Wirklichkeit menschen- und umweltfeindlichen MIV (mot. Individualverkehr) medial als etwas positives und attraktives zu vermarkten mit dem Zweck den Autoabsatz zu erhöhen. Der Motor“sport“ ist eines dieser Maßnahmen, die Massen für den benzinbetriebenen Straßenverkehr zu begeistern. Formel 1-Piloten sind dabei die nach außen hin sympatisch erscheinenden Marionetten der Autolobby. Personen wie Schumacher (oder Lauda in Österreich) werden von den Medien, in denen die Autolobby mit Unsummen von Geldern Autowerbung schaltet, zu Nationalhelden hochstilisiert.

Dabei soll bewußt vergessen gemacht werden, wie schädlich sich der überbordende Straßenverkehr für das Klima und die Umwelt, speziell in den Ballungszentren, auswirkt. Gesundheitsgefährdung durch Abgase, Unfallfolgen, Klimawandel und Vergeudung fossiler Energien werden jedoch selbst für Laien immer augenscheinlicher. Vordenker der Verkehrs- und Energiewende sind im Gegensatz zu Autorennfahrern und sonstigen „Benzinbrüdern“ der breiten Masse leider kaum bekannt. Dazu zählen unda. der „Vater der Kombination Straßenbahn und Eisenbahn“, Dieter Ludwig aus Karlsruhe, die Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim und Karl-Otto Schallaböck, sowie der Pionier der erneuerbaren Energien Hermann Scheer.

Quelle und Infos: OÖ Plattform Klima, Energie und Verkehr, Mail schienenpeter@aon.at, Web http://www.fahrgast-ooe.at


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