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Probahn: Antwort auf höhere Spritpreise - Öffis fahren!

  • Mittwoch, 4. April 2012 @ 12:20
Verkehr Forderung von ARBÖ und ÖAMTC nach steuerlicher Entlastung der Autopendler geht ins Leere
• Pendler/-innen müssen ihr Mobilitätsverhalten ändern
• Hohes Einsparungspotenzial der Öffis - bis zu zwei Drittel der Kosten
• probahn fordert Zweckbindung der steuerlichen Mehreinnahmen für eines attraktiveres Angebot von Bahn und Bus

ARBÖ und ÖAMTC sind schlecht beraten, bei steigenden Spritpreisen immer wieder eine steuerliche Entlastung der Autopendler/-innen zu fordern. Faktum ist, dass es auch in der Zukunft kaum mehr Spritpreissenkungen geben wird, die Tendenz wird anhalten. Zielführender wäre, wenn auch die Autofahrerclubs zu einer maßvollen Nutzung des Autos aufrufen und den Pendlern die Alternativen schmackhaft machen würden.

Faktum ist,
• dass ÖBB, WESTbahn, Privatbahnen ua. mit attraktiven Angeboten, wie Monats- und Jahreskarten, „Sparschiene“, „Einfach-Raus-Ticket“, VorteilsCard, Schwachlast-Ticket .....gegenüber dem Autofahren konkurrenzlos billig sind.
• dass Bahn- und Bus-Pendler sich monatlich die Hälfte bis zu zwei Drittel ihrer Mobilitätskosten gegenüber Autopendlern ersparen, wie der VCÖ in seinen jüngsten Berechnungen feststellte. Die meisten Pendler haben eine Alternative! Unter http://blog.oebb.at/Fahrtkostenrechner/ bieten die ÖBB einen Fahrtkostenrechner an, der das eindrucksvoll belegt.
• dass in Österreich der Anteil der SUV’s mit höherem Spritverbrauch weiter ansteigt, ein Aufruf zum Kauf spritsparender Fahrzeuge wäre sinnvoll.
• dass Österreich im Verhältnis zu anderen Staaten noch immer einen sehr günstigen Spritpreis hat.
• dass der Anteil derer, die vom eigenen Auto auf Carsharing umsteigen immer größer wird.
• dass die von den Autofahrerclubs immer wieder geforderte Erhöhung der Pendlerpauschale ausschließlich die Besserverdienenden begünstigt, weil sich deren Lohnsteuerbemessungsgrundlage unverhältnismäßig reduziert.

Was vielmehr ansteht ist, dass die Alternative Bahn- und Busverkehr weiter attraktiviert werden muss. Sei es durch eine dichtere Vertaktung der Fahrpläne, sei es durch den Ankauf neuer moderner Fahrzeuge, den Ausbau der p&r-Parkplätze entlang der Bahn- und Buslinien.

probahn fordert, dass die durch die Spritpreiserhöhung höheren Einnahmen an Mineralöl- und Umsatzsteuern zweckgebunden dazu verwendet werden sollen, das Öffi-Angebot zu stärken, um es auch Pendlern mit einem bisher mäßigen ÖV-Angebot möglich zu machen. Eine weitere steuerliche Entlastung, wie von den Autofahrer-Clubs gefordert, würde in wenigen Tagen von der Realität der steigenden Spritpreise eingeholt bzw. überholt werden.

Infos: www.probahn.at


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