Unbekannte Aspekte faschistischer (und antifaschistischer) Musikgeschichte
- Mittwoch, 10. Juni 2026 @ 09:20
Mittwoch, 17. Juni 2026, 19 Uhr, Melicharstraße 8, Linz
Der Musiker und Autor Paul Schuberth und der Musiker Tomáš Novák erkunden in diesem "Vortrag & Musik" bislang eher weniger bekannte Facetten faschistischer und antifaschistischer Musikgeschichte. In den Blick nehmen sie dabei z. B. die besondere Rolle der Musik und der ideologischen Vorstellungen über Musikgeschichte bei den kulturimperialistischen Anwandlungen austrofaschistischer Kulturpolitik. Ebenso sprechen sie über Musik als Mittel des Terrors in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Aber auch Kurioses wie die staatliche Förderung früher elektronischer Musik im NS-Staat findet Beachtung. Zum Abschluss würdigen die beiden die Musik der slowenischen Partisan*innen.
Paul Schuberth
Jahrgang 1994, Autor und Musiker (Akkordeon, Klavier). Seit beinahe zehn Jahren ist Paul Schuberth auf den Bühnen dieses Landes und der Welt zu sehen und zu hören. Seine Mischung aus „klassischer“ Musik, Jazz und experimentellen Klängen pflegt er als Solokünstler, aber ebenso als Bandplayer bei trio akk:zent, Vakkordeonioline und Belofour.
Zuletzt erschienen als Autor bzw. Herausgeber: Die verdrängte Pandemie Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus
Tomáš Novák
Jahrgang 1987. Der gebürtige Prager lernte klassische Violine in Wien bei Margarethe Bruckner und Werner Hink. Später studierte er Jazzvioline und Jazzkomposition bei Andreas Schreiber und Christoph Cech in Linz.
Seine stilistische Bandbreite reicht von Klassik und neuer Musik über Bigbandmusik, Swing, Klezmer, World Music bis hin zu freier improvisierter Musik. Außerdem spielt er in Gruppen wie: Duo Schuberth/Novak a.k.a. Duo Vakkordeonioline, Kleztorsion, Hot Club du Nax, Collective B, CCJOP, DEr CH-AT Komplex und weitere.




