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Ampel-Check gescheitert: KPÖ ruft Linzer Bevölkerung zum Mitmachen auf

  • Montag, 13. April 2026 @ 10:13
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Keine Mehrheit fand bei der Gemeinderatssitzung im März ein Antrag der KPÖ zur Verbesserung der Ampelsteuerung für Fußgänger in Linz. In diesem Zusammenhang ruft Gemeinderat Michael Roth-Schmida alle Linzerinnen und Linzer dazu auf, benachteiligende Situationen für den Fußverkehr sowie problematische Verkehrsanlagen – etwa ungünstige Ampelschaltungen an Kreuzungen – zu melden. Wir leiten entsprechende Anliegen gerne an die zuständigen Stellen weiter; darüber hinaus können Meldungen auch direkt über die Plattform „Schau auf Linz“ oder beim Bürger*innenservice der Stadt eingebracht werden.



Die Diskussion um notwendige und überflüssige Verkehrslichtsignalanlagen sowie deren Schaltprogramme (Umlaufzeiten, Grünzeiten, Räumzeiten, Digitalisierung) zieht sich seit Jahren. Waren es früher die vielen „unnötigen“ Ampeln, sind es heute zunehmend komplexe und raffinierte Steuerungssysteme. Doch eines ist gleich geblieben: Sie funktionieren überwiegend zugunsten des Autoverkehrs – und zu Lasten der Fußgängerinnen und Fußgänger.

KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida zeigt sich enttäuscht: „Die Stadt nimmt ihre eigenen Beschlüsse, wie den Masterplan Gehen oder die Förderung der aktiven Mobilität, nicht ernst. Außer Lippenbekenntnissen passiert nichts. Die Realität bedeutet Flüssigkeit und Sicherheit vor allem für den Autoverkehr – nicht für die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.“ Die KPÖ fordert weiterhin konkrete Maßnahmen, um die Wartezeiten für Fußgänger:innen zu verkürzen sowie Verkehrssicherheit und Attraktivität des Zu-Fuß-Gehens in Linz spürbar zu verbessern.

Hinweise aus der Bevölkerung tragen wesentlich dazu bei, Missstände sichtbar zu machen, das Problembewusstsein in Politik und Verwaltung zu schärfen und gezielte Verbesserungen anzustoßen. Der KPÖ-Gemeinderat leitet entsprechende Anliegen gerne an die zuständigen Stellen weiter; darüber hinaus können Meldungen auch direkt über die Plattform „Schau auf Linz“ oder beim Bürger*innenservice der Stadt eingebracht werden.

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