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Urfahr wartet weiter auf Entlastung – KPÖ empört über politischen Rückzieher

  • Montag, 1. Dezember 2025 @ 17:01
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„Nach der heutigen Sitzung des Mobilitätsausschusses zeigt sich KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida tief enttäuscht und empört. Demnach soll es kein Ende des Durchzugsverkehrs in der Oberen Donaustraße in Alt-Urfahr geben – ein klarer Bruch nicht nur des politischen Versprechens nach Fertigstellung der Donautalbrücke, sondern auch eines bestehenden Gemeinderatsbeschlusses.



„Damit macht Vizebürgermeister Martin Hajart, als zuständiger Stadtpolitiker, die Mauer für das Land“, kritisiert Roth-Schmida. Verantwortungsvolle Stadtpolitik müsse jedoch etwas völlig anderes bedeuten: „Die versprochenen Entlastungen für die Linzer Bevölkerung müssen mit aller Kraft gegenüber dem Land OÖ durchgesetzt werden – einem Land, das derzeit vor allem die Interessen der auswärtigen Autofahrenden vertritt.“ Wie wenig das Land der Stadt entgegenkommt, zeige sich auch daran, dass nicht einmal einer verkürzten Schrankenöffnungszeit bei der Einfahrt in die Obere Donaustraße zugestimmt wird.

Roth-Schmida setzt nun Hoffnung in den Linzer Bürgermeister: „Da der ÖVP-Politiker und zuständige Vizebürgermeister einen aufrechten Gemeinderatsbeschluss nicht vollziehen will, ist nun Bürgermeister Dietmar Prammer gefordert, auf die Umsetzung zu bestehen.“

Abschließend betont Roth-Schmida: „Ziel muss sein, Stadtteile und Gemeindestraßen bestmöglich vom Durchzugs- und Pendelverkehr zu befreien und die Zahl der Kfz, die von außen in die Stadt fahren, insgesamt zu verringern. Linz darf sich die Verhinderungs- und Retro-Verkehrspolitik des Landes nicht länger gefallen lassen. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt selbstbewusst für die Interessen der Linzer Bevölkerung eintritt.“

Mehr dazu: https://ooe.kpoe.at/article.php/20250606000406315

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