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Vision Zero für Linz – Maßnahmenpaket zur Reduktion von Verkehrsunfällen gefordert

  • Montag, 15. September 2025 @ 10:08
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Helsinki zeigt eindrucksvoll, dass entschlossene Verkehrspolitik Leben retten kann: Durch ein konsequentes Sicherheitskonzept wurde die Zahl der Verkehrstoten dort auf null reduziert. Zum Vergleich: In Linz wurden allein im Jahr 2024 114 Menschen schwer verletzt und fünf im Straßenverkehr getötet. Diese Zahlen unterstreichen, wie dringend auch in Linz gehandelt werden muss.

In Helsinki wurde der Erfolg durch ein Bündel an Maßnahmen erzielt: Verkehrsberuhigte Zonen in Wohn- und Schulbereichen, flächendeckende Temporeduktionen auf Haupt- und Nebenstraßen sowie ein massiver Ausbau der Rad- und Fußweginfrastruktur.

Dieses Maßnahmenpaket unter dem Titel „Vision Zero“ hat die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert.

KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida fordert nun, das erfolgreiche Konzept auch in Linz umzusetzen. Ziel sei es, dass in Linz niemand mehr im Straßenverkehr sein Leben verliert. Bis spätestens 2030 soll die Zahl der Verkehrstoten auf null gesenkt und die Zahl der Schwerverletzten um mindestens 50 Prozent reduziert werden. Helsinki habe bereits gezeigt, dass dies mit dem entsprechenden politischen Willen möglich ist.

Der KPÖ-Gemeinderat betont: „Wer die Verkehrssicherheit in unserer Stadt ernst nimmt, muss auch die notwendigen Schritte setzen. Es ist der falsche Weg, immer nur von den schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern mehr Selbstschutz – etwa durch Helme – zu verlangen. Es braucht auch in Linz ein breites Maßnahmenpaket zur Verkehrsberuhigung, um die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu erhöhen.“

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