Verkehrswege und Haltestelle in der Rudigierstraße neu gestalten
- Mittwoch, 6. November 2024 @ 08:57
Zudem würde der Entfall der Busspur Raum für eine zusätzliche Linksabbiegespur zur Seilerstätte und zur Tiefgarage schaffen. Diese Maßnahme würde nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch die Staus im mittleren Abschnitt der Rudigierstraße, von der Landstraße aus betrachtet, spürbar verringern.
Bushaltestellen sind häufig als sogenannte Kaphaltestellen angelegt, sodass dort haltende Busse nicht überholt werden können. Dies wird oft durch eine Mittelinsel erreicht, die gleichzeitig eine sichere Überquerung für Fußgänger:innen ermöglicht. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist die Haltestelle „Botanischer Garten“ der Buslinie 27. Die Haltestelle Mariendom wurde eigentlich auch nach diesem Prinzip gestaltet. Allerdings fehlt dieses Konzept in Richtung Mozartkreuzung aufgrund der Busspur.
Zukunftsperspektiven: Begrünung und weitere Verkehrsberuhigung
Langfristig könnten weitere Maßnahmen, wie etwa Begrünungen, in den Umgestaltungsprozess integriert werden. Diese würden nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch zur Reduzierung der Luftverschmutzung und Lärmemissionen beitragen.
„Die bevorstehenden Bauarbeiten bieten eine einmalige Chance, den öffentlichen Raum zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten. Eine umsichtige Planung kann hier nicht nur den Verkehr effizienter machen, sondern auch einen Mehrwert für die Lebensqualität und Mobilität der Bevölkerung schaffen“, betont Michael Roth-Schmida.
Der Antrag im Wortlaut: https://ooe.kpoe.at/article.php/20241102094957402









