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KPÖ drängt auf Maßnahmen für günstigere Mieten

  • Dienstag, 18. Juni 2024 @ 11:31
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Die Mieten in Oberösterreich steigen weiter an, wie aus einer Umfrage hervorgeht, die im Auftrag der AK OÖ durchgeführt wurde. KPÖ-Landessprecherin Gerlinde Grünn fordert daher ein Einfrieren aller Mieten, den Ausbau von kommunalen Wohnbau und eine Leerstandsabgabe.

Der AK Wohnzufriedenheitsindex verdeutlicht, wie die Belastung durch Mietzahlungen von den Menschen wahrgenommen wird. Die Ergebnisse zeigen, dass immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Miete zu bezahlen.

Acht von zehn Personen bewerten die Leistbarkeit ihrer Wohnung als kritisch oder schlecht. Insbesondere Personen mit niedrigem Einkommen sind stark von den zu hohen Mieten betroffen.

Maßnahmen der Bundesregierung greifen nicht

Die von der Bundesregierung eingeführte Mietpreisbremse zeigt kaum Wirkung. Seit 2023 sind die Mieten in Oberösterreich um sechs Prozent gestiegen, was dazu führt, dass immer mehr Menschen einen Großteil ihres Einkommens für die Miete aufbringen müssen. Angesichts dieser Entwicklung sind dringend effektive Maßnahmen erforderlich, um sicherzustellen, dass Wohnen als Grundbedürfnis für alle bezahlbar wird.

Einfrieren aller Mieten
Die KPÖ drängt auf weitreichende Maßnahmen, um die rasant steigenden Mieten zu stoppen. Dazu gehört die Einführung eines österreichweiten verbindlichen Mietendeckels für alle Wohnungen. Zusätzlich soll der kommunale Wohnbau ausgebaut und Genossenschaftswohnungen geschützt werden. Um Spekulationen mit leerem Wohnraum zu verhindern, soll eine Leerstandsabgabe eingeführt werden und befristete Mietverträge abgeschafft werden.

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