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KPÖ-Anfrage thematisierte Verkehrserschließung der Bruckneruni

  • Mittwoch, 28. Mai 2014 @ 09:21
News Mit einer Anfrage bei der Gemeinderatssitzung am 22. Mai 2014 hat die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn die Verkehrserschließung der künftigen Bruckneruni in der Hagenstraße thematisiert.

Verkehrsreferentin VBgm. Karin Hörzing (SPÖ) teilte dazu mit, dass für die Verkehrserschließung der Bruckneruni die Betriebszeit der Bergbahn bis 22:30 Uhr ausgeweitet und die Taktfrequenz erhöht werden soll. Auch sollen Verstärkerfahrten in den Tagesspitzen eingeschoben werden. Weiters ist eine zusätzliche Haltestelle für Postbus und Linz Linien geplant und nach Inbetriebnahme der Bruckneruni soll eine Evaluierung erfolgen.

Zur Vermeidung einer Verkehrsbelastung der angrenzenden Wohngebiete sind laut Hörzing Fahrverbotszonen „Ausgenommen Anlieger“ geplant. Für Abendveranstaltungen soll der, allerdings relativ weit von der Bruckneruni entfernte Parkplatz beim Tiergarten angeboten werden. Weiters stellte Hörzing fest, dass die Stadt nicht bei den Planungen für die Bruckneruni beigezogen wurde.

Bekanntlich soll im Herbst 2015 der Neubau der Anton Bruckner Privatuniversität mit 900 Studierenden und 220 Lehrenden den Betrieb aufnehmen. Da im Neubau 132 Stellplätze für Fahrzeuge vorgesehen sind und im Umfeld des künftigen Universitätsgebäudes faktisch keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind kommt einer leistungsfähigen Erschließung mit dem öffentlichen Verkehr große Bedeutung zu. Anrainer_innen befürchten eine zusätzliche Verkehrsbelastung durch den Studienbetrieb bzw. bei Abendveranstaltungen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Areal derzeit nur halbstündlich mit der Bergbahn abends bis 20 Uhr, von Mai bis September bis 22 Uhr erreichbar. Zusätzlich gibt es die Postbuslinie Richtung Sankt Veit, die tagsüber etwa halbstündlich verkehrt. Die fußläufige Erreichbarkeit ist eingeschränkt, da von der Haltestelle Landgutstraße der Linie 3 ein Gehweg von immerhin rund 600 Meter, vom Mühlkreisbahnhof von rund 900 Meter zurückzulegen ist, was für Studierende mit größeren Musikinstrumenten kaum zumutbar ist.

Die Anfrage im Wortlaut: http://ooe.kpoe.at/article.php/20140520202710259

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