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Broschüre über die Burschenschaften

  • Mittwoch, 24. Januar 2018 @ 08:00
Antifa Alle Jahre wieder findet der Linzer Burschenbundball statt. Veranstalter und Teilnehmer gehören überwiegend den deutschnationalen Burschenschaften an. Diese Verbindungen sind durch unaufgearbeitete oder verleugnete NS- Traditionen und fehlende Abgrenzung dem rechtsextremen Milieu zuzurechnen. Somit handelt es sich beim Burschenbundball nicht um einen harmlosen Faschingsball, sondern um eine Inszenierung des Deutschnationalismus, deren Kehrseite die Verleugnung österreichischer Nationalität ist.

Trotz massiver Kritik legitimiert die offizielle Politik diese Veranstaltung. So nehmen regelmäßig der Landeshauptmann und der Rektor der Linzer Universität am Burschenbundball teil. Namhafte Unternehmen wie die mehrheitlich landeseigene Energie AG oder Raiffeisen gehören zu den Sponsoren des Balls. Die Proteste der letzten Jahre richten sich demnach nicht bloß gegen den Burschenbundball als Einzelereignis, sondern gegen den Einfluss der personell eng mit der FPÖ verbundenen Burschenschaften in der und auf die Politik.

Der Burschenbundball ist Anlass für eine grundsätzliche Auseinandersetzung über die Burschenschaften im Allgemeinen und mit der Linzer Burschenschaft Arminia Czernowitz im Besonderen. Dabei geht es um Ursprünge und Geschichte dieser deutschnationalen Verbindungen, ihre personelle Dominanz in der FPÖ und ihre Verstrickungen mit dem Rechtsextremismus.

Die von der KPÖ-Oberösterreich 2014 erstmals herausgegebene Dokumentation „Wenn Burschen tanzen“ versucht in einer aktualisierten zweiten Auflage einen Überblick über die Welt der „schlagenden“ Burschenschaften und ihre Aktivitäten zu zeichnen und deren politischen Charakter darzustellen. Und der ist nach den Erkenntnissen von Expert_innen wie etwa des DÖW ziemlich eindeutig.

Die Doku „Wenn Burschen tanzen“ kann als Printversion oder PDF unter ooe@kpoe.at bestellt werden.




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