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Hermine Schleicher (1905-1945): Im KZ Ravensbrück gestorben

  • Sonntag, 1. März 2015 @ 08:00
Biografien Hermine Schleicher wurde am 25. Dezember 1905 in Ebensee geboren. Ihre Eltern waren Anton Schleicher und Josefa, geb. Neubacher. Aus politischen Gründen (Betätigung für die Kommunistische Partei und soweit bekannt auch Unterstützung von Kriegsgefangenen) wurde sie 1943 verhaftet und im Herbst 1943 in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert.

Ihre letzte Nachricht stammt vom März 1945. Aufgrund von Aussagen einer Mitgefangenen ist Hermine Schleicher kurz vor Kriegsende im April 1945 ums Leben gekommen. Laut Aussage der Bettnachbarin in Ravensbrück, Adelinde Ilko, wurde Hermine Schleicher Mitte April wegen Versteifung ihres Zeigefingers durch falsche Behandlung arbeitsunfähig und zum KZ-Verwaltungsgebäude befohlen.

Am 6. Februar 1953 wurde sie für tot erklärt. Der Todestag wurde per Gerichtsbeschluss auf den 27.4.1945 festgelegt. Auf Antrag des Vereines Zeitgeschichte Museum wurde per Gemeinderatsbeschluss im Jahr 2001 eine Straße in Ebensee „Hermine Schleicher Weg“ benannt.

Quelle: Zeitgeschichtemuseum Ebensee



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