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Ein "Offener Brief" an Innenministerin Fekter

  • Samstag, 23. Mai 2009 @ 11:11
Demokratie Von Edith Friedl

Im Artikel "Ebensee-Täter wollen sich entschuldigen" (Österreich, 23.5.2009) werden Sie mit dem Satz zitiert: "Wir orten, dass sich sowohl Linke als auch Rechte verstärkt in Szene setzen". Lassen Sie diese widerwärtige und falsche Konnotation, Linke mit Rechten in einen Topf zu werfen! das ist eine öde und leicht durchschaubare Taktik, die vielleicht ein paar Wählerstimmen bringt, jedoch die realität bewußt und äußerst kurzsichtig ausblendet.

Zur Erinnerung: Die Linke in Österreich war die einzige Kraft, die sich dem rechten Nazi-terror entgegenstellte und durch ihren Widerstand einen Gutteil dazu beitrug, dass es zum staatsvertrag kam. Und heute: kein/e Linke/r würde auch nur im Traum daran denken, derartig menschenverachtende Aktionen, wie sie etwa in Ebensee geschahen, auch nur anzudenken!

Wenn Sie allerdings mit ihrem Statement den Maiaufmarsch-Skandal in Linz meinen sollten, dann möchte ich dazu bemerken, dass sich hierbei nicht die Linke, sondern die Polizei "in Szene" setzte. Also beenden sie dieses gefährliche "Spiel" und arbeiten Sie besser die Geschichte der eigenen Partei auf, die sich mit ihrem Austro-Faschismus unrühmlich und blutig in Szene setzte. "Sub aqua, sub aqua maledicere temptant" heißt's dazu schon bei den alten Lateinern...

Dr.Mag. Edith Friedl ist BHS-Lehrerin in Linz und kandidiert bei der EU-Wahl 2009 als Parteilose auf der Liste der KPÖ


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