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1934: Der 12. Februar in Literatur und Lyrik

  • Donnerstag, 13. Februar 2014 @ 08:00
Geschichte Bild: Holzschnitt "Den Proleten" von Franz Ritter aus einer illegalen Zeitung im Jahre 1934

Der Aufstand des Republikanischen Schutzbundes in Oberösterreich am 12. Februar 1934 fand auch in der Literatur und Lyrik reichen Widerhall. Schon unmittelbar nach den Februarkämpfen wurde in illegalen Zeitungen unter schwierigsten Bedingungen der Illegalität darüber geschrieben.

So sind etwa literarische Beiträge, Lyrik und Zeichnungen - etwa „Den Proleten” vom Junglehrer Franz Ritter von 1934 - in der Zeitung „Rote Rebellen” des Kommunistischen Jugendverbandes (KJV) und „Rote Front”, der Landeszeitung der KPÖ, zu finden. Die Verfasser sind trotz intensiver Nachforschungen teilweise unbekannt geblieben.

Auch namhafte fortschrittliche Schriftsteller haben sich des Themas angenommen. So etwa Anna Seghers (1900-1983), die spätere Schriftstellerpräsidentin der DDR, in ihrem Werk „Der Weg durch den Februar” (1935) und Friedrich Wolf (1888-1953) in seinem Drama „Floridsdorf“ (1934). Oder Karl Wiesinger (1923-1991) in seinem Buch „Standrecht” (1976), einem dokumentarischen Roman über die Ereignisse im Februar 1934. Auch Franz Kain (1922-1997) hat das Thema in den Erzählungen „Begegnung in Holzleithen” (enthalten in „Die Lawine”, 1958) und „Asyl im Haus des Zimmermanns” (enthalten in „Der Weg zum Ödensee”, 1973) aufgearbeitet.

Unmittelbar nach den Ereignissen von 1934 entstand die Februar-Lyrik von Henriette Haill (1904-1996), so „Februarkämpfer” (1934, vertont 1984 von Christian Buchinger) und „Zwölfter Februar”. Für seinen Freund Josef Skrabal dichtete Johann Lederer „Am Hausruck-Wald” nach der Melodie „Argonnen-Wald”. Unbekannt geblieben ist der Verfasser des Gedichtes „Ahrer-Sturm” aus dem Jahre 1934.

Freunde des bei den Februarkämpfen ums Leben gekommenen KJVlers Franz Mayer dichteten das bekannte Arbeiterjugendlied „Der kleine Trompeter” um, das dann zum Repertoire bei den Zusammenkünften der Arbeiterjugend gehörte. Ein Werk neueren Datums ist das nach der Melodie „Partisanen vom Amur” entstandene Lied „12. Februar 1934“ von dem 1993 viel zu früh verstorbenen Braunauer Lehrers, Musikers und engagierten Antifaschisten Wolfgang Simböck.


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