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ÖIAG soll Lenzing AG übernehmen

  • Dienstag, 14. Oktober 2008 @ 11:31
News Im Zusammenhang mit den Plänen der durch die internationale Finanzkrise angeschlagenen und sich in einer Liquiditätskrise befindlichen italienischen Großbank UniCredit die Lenzing AG (2007: 1,26 Mrd. Euro Umsatz, 6.043 Beschäftigte) zu verkaufen erneuert die KPÖ-Oberösterreich ihre schon wiederholt erhobene Forderung nach Übernahme dieses wichtigen Unternehmens durch die ÖIAG.

„Eine solche Übernahme wäre sowohl im Interesse der Beschäftigten die Angst um ihre Arbeitsplätze haben als auch in Hinblick auf strukturpolitische Überlegungen sinnvoll“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Ein Versuch der indischen Birla-Gruppe, die Genussrechte der Bank-Austria-Industriestiftung als formaler Eigentümer der Lenzing AG zu übernehmen ist vorläufig aus wettbewerbsrechtlichen Gründen gescheitert: „Ähnliche Übernahmeversuche durch in- oder ausländisches Kapital können aber nicht verhindert werden, womit längerfristig auch der Industriestandort Lenzing in Frage gestellt wird“, befürchtet Furtlehner.

Im Zusammenhang mit einem Verkauf der Lenzing AG gebärden sich die Spitzenpolitiker des Landes recht patriotisch. Die KPÖ erinnert sie daran, dass das derzeit zur 87,88 Prozent zur B&C Holding gehörende Unternehmen (der Rest ist Streubesitz) seit dem Verkauf der Bank Austria an UniCredit ohnehin schon längst kein wirklich österreichisches Unternehmen mehr ist. Die politische Verantwortung dafür trägt die SPÖ-Mehrheit der Stadt Wien, welche die BA-CA im Jahre 2000 an die deutsche Hypo-Vereinsbank verkaufte, die wiederum vom italienischen Bankkonzern UniCredit übernommen wurde. Von der BA-Industriestiftung werden auch Porr, Semperit, Imperial Hotels und Immobilien gehalten.


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