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Das kann ja schön werden!

  • Mittwoch, 28. Mai 2008 @ 09:59
Gesundheit Bis jetzt habe ich meinen Hausärzten und gelegentlich benötigten Fachärzten blind vertraut und habe die mir verschriebenen Medikamente brav geschluckt und mir nicht einmal die Namen eingeprägt. Dieser Tage besuchte ich wegen eines, wie mir schien, kritischem Gesundheitszustandes die Hausärztin auf, die meine Vorerkrankungen und deren Behandlungen kennt.

In der Apotheke bekam ich aber, von einer netten, freundlichen Apothekerin ein anders als das verschriebene Medikament, mit dem Hinweis, dass es die gleiche Wirkung hätte, aber billiger sei (offenbar für die Krankenkasse). In meiner momentanen echten Sorge habe ich am nächsten Tag das Medikament der Hausärztin gezeigt. Die hat mit einem Blick auf die Schachtel bemerkt, dass dieses Lactose-Monohydrat (Milchzucker) - auch im Beipackzettel steht ein Warnhinweis - enthält, das sie mit Ihrem Medikament vermeiden wollte.

Das kann ja schön werden! Nichts gegen die geschätzten Apotheker! Aber wenn die über die Medikamente bestimmen, ohne die Krankheitsgeschichten der Patienten zu kennen, und die Patienten selbst genau aufpassen müssen - wozu brauchen wir dann noch die Ärzte?

Margit Kain, Linz
Leserbrief an die OÖN


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