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Opferverbände gedachten des Widerstandes

  • Mittwoch, 12. März 2008 @ 10:17
Geschichte Mit einer Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag der Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland im März 1938 gedachte am 12. März 2008 die Arbeitsgemeinschaft der Opferverbände OÖ (KZ-Verband, Sozialdemokratische Freiheitskämpfer, ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten, Israelitische Kultusgemeinde) beim Mahnmal am Linzer Bernaschekplatz des antifaschistischen Widerstandes und der Opfer des Faschismus.

Der für die Opferfürsorge zuständige Soziallandesrat Josef Ackerl (SPÖ) wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die Ereignisse des März 1938 nicht ohne das Jahr 1933, der Ausschaltung des Parlaments und dem Beginn des Austrofaschismus gesehen werden können. In einer Replik auf Aussagen von Otto Habsburg bei einer ÖVP-Veranstaltung im Parlament bezeichnete Ackerl auch die Monarchie als Vorläufer der autoritären Herrschaft, weil diese statt ein Zusammenleben der verschiedenen Völker zu fördern den ersten Weltkrieg ausgelöst und damit erst dem Deutschnationalismus Auftrieb verschafft hatte.

Not und Elend waren der Boden für den Faschismus, obwohl schon seit der Machtergreifung des Hitlerfaschismus 1933 in Deutschland dessen wahrer Charakter bekannt war, jubelten allzu viele ÖsterreicherInnen Hitler beim Einmarsch in Österreich im März 1938 zu. Ackerl wies auf die Mitschuld vieler ÖsterreicherInnen an den Verbrechen des Faschismus hin und führte als Beispiel die Oberösterreicher Kaltenbrunner, Eichmann und Eigruber an. Als wichtigste Schlussfolgerung und Lehre aus der Geschichte wies Ackerl abschließend darauf hin, gegen das Vergessen des Widerstandes und der Opfer anzukämpfen.

Im Anschluss an die Kundgebung beim Bernaschekplatz fanden auch Kranzniederlegungen bei den Gedenkstätten Schiffswerft, Tabakfabrik, TS-Werk, Voest und Schörgenhub statt.


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