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KPÖ für Umbenennung der Jahnstraße in Braunau

  • Donnerstag, 12. April 2007 @ 11:30
News Als aktiven Beitrag zum Antifaschismus in Braunau fordert die KPÖ die Umbenennung der nach dem „Turnvater" Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) benannten Jahnstraße: „Braunau hat unter Bürgermeister Gerhard Skiba in den letzten Jahrzehnten zahlreiche anerkennenswerte Aktivitäten gesetzt um die Belastung als Geburtsstadt Hitlers abzubauen und sich aktiv mit altem und neuem Faschismus auseinanderzusetzen. Die Jahnstraße ist jedoch weiterhin ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das beseitigt werden soll“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner

Die KPÖ verweist dazu auf eine Stellungnahme des Politologen Anton Pelinka zu diesbezüglichen Aktivitäten die in verschiedenen Gemeinden existierenden Jahnstraßen umzubenennen. Pelinka charakterisiert Jahn als „Urahn des Rassismus und aggressiven Nationalismus“. Laut Angaben der Statistik Austria existieren bundesweit in 56 Gemeinden nach Jahn benannte öffentliche Verkehrsflächen: „Die Stadt Braunau und die mit absoluter Mehrheit regierende SPÖ könnte mit der Beseitigung dieses „braunen Flecks“ eine Initiative mit Beispielswirkung für andere Gemeinden setzen“, so Furtlehner.

Laut dem OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus von 43 politischen, kirchlichen, kulturellen und humanitären Organisationen ist Jahn „mit seinem großdeutsch-völkischen, rassistischen, antisemitischen und österreichfeindlichen Gedankengut zu den frühen ideologischen Vorläufern des Nationalsozialismus". Jahn hielt „Juden und Pfaffen", aber auch „Polen und Franzosen" für „Deutschlands Unglück" und forderte die „Verbannung jeder Ausländerei", ja selbst die „Ausmerzung" nicht-deutscher Vornamen".

Das fanatische Gedankengut des „Turnvaters" hat die völkischen Turnvereine geprägt: Der „Deutsche Turnerbund 1919" als Vorläuferorganisation des heutigen Österreichischen Turnerbundes (ÖTB) schloss durch einen „Arierparagraphen" Juden von der Mitgliedschaft aus und stand in enger Verbindung zur NSDAP, der ÖTB selbst fällt immer wieder durch rechtsextreme Inhalte und Symbole auf und pflegt den Jahn-Kult. Für das Netzwerk kann für ein zusammenwachsendes Europa am Beginn des 21. Jahrhunderts ein Ausländer- und Judenhasser aber mit Sicherheit kein Vorbild sein.


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