Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Was bleibt von sozialdemokratischen Wahlversprechen?

  • Freitag, 12. Januar 2007 @ 09:57
Österreich Meine Erwartungen haben sich ohnehin in Grenzen gehalten, aber die Selbstaufgabe der SPÖ-Führung zugunsten des Kanzler-Sessels hat auch mich überrascht. Was ist geblieben von den Wahlversprechen „Wohlstand muss gerecht verteilt werden“ und der Abschaffung der sozialen „Grauslichkeiten“?

Die Steuerbegünstigungen und Privilegien für das große Kapital bleiben unangetastet. Der Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag ist nicht mehr Bestandteil des Koalitionsabkommens, die Studiengebühren bleiben, die Mineralölsteuer und die Krankenversicherung wird erhöht. Der Kündigungsschutz für Lehrlinge und die Ladenöffnungszeiten werden gelockert. Was wird aus der versprochenen „Mindestversicherung“, der Verbesserung im Pflegebereich und der Rücknahme der Pensionsverschlechterungen, die Schwarz-Blau-Orange durchgesetzt hat?

Nun kann ich erst richtig nachempfinden, was nach dem 12. Februar 1934 meine Familie, eine typisch sozialdemokratische, bewogen hat, der damals bereits verbotenen Kommunistischen Partei beizutreten. Trotz großer Opfer und Verfolgungen war es ihr wichtig, mit geradem Rücken und erhobenem Haupt die schweren Zeiten zu überstehen.

Margit Kain, Linz
Leserinnenbrief an die OÖN

Büro

Das Büro der KPÖ-Oberösterreich ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr besetzt und via Festnetz telefonisch unter +43 732 652156 erreichbar. Ansonsten Anfragen, Mitteilungen etc. per Mail an ooe@kpoe.at oder Mobil bzw. über den Message-Dienst Signal an +43 699 16111901 (Michael Schmida), +43 699 11898738 (Gerlinde Grünn) oder +43 680 2438816 (Andreas Heißl).

Aktiv werden in der KPÖ …

… oder einfach mehr über die KPÖ erfahren? Schick uns ein E-Mail oder nutze das Kontaktformular oder ruf an: 0732 652156

Café KPÖ?

Alle Artikel aus "Cafè KPÖ" - Kultur, Politik, Unterhaltung - auf CAFÉ KPÖ

Publikationen

 
 
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Dokumentation über den kommunistischen Widerstand gegen den NS-Faschismus im Bezirk Vöcklabruck von 1938 bis 1945.
Browse Album