Neutralität: Abschaffer vs. Zersetzer
- Freitag, 26. Oktober 2007 @ 13:24
Eines muss man dem steirischen ÖVP-Klubobmann Drexler als „Vordenker“ einer so genannten „Perspektivengruppe“ der ÖVP zugute halten: Er macht aus seinem Herzen wenigstens keine Mördergrube und spricht wenigstens offen aus, was eigentlich Sache ist. Wer so offen für die Abschaffung der 1955 von ÖVP, SPÖ und KPÖ (gegen die Stimmen des FPÖ-Vorgängers VdU) beschlossenen immerwährenden Neutralität auftritt stellt wenigstens die Fronten klar. Als einzige der Parteien hat die KPÖ ihre Haltung dazu nicht geändert und tritt ohne taktisches Hin und Her für die Beibehaltung der Neutralität verbunden mit einer Weiterentwicklung durch eine aktive Neutralitätspolitik ein. 





Lesung „Im Land der Berge und am Strome“, Texte von Karl Kraus über die Treuhänder „echten“ Österreichertums“ von Univ.Prof. Dr. Hans Hautmann, musikalische Begleitung Gust Maly und H.G. Gutternigg beim Stavros am 8. November 2000, veranstaltet vom Verein LIBIB gemeinsam mit dem Kulturverein M8 
Alles – nur keine Volksabstimmung. Zur Einigung des Lissabonner EU-Gipfels auf einen Reformvertrag. Von Andreas Wehr, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Linksfraktion GUE/NGL im Europäischen Parlament, Autor der Bücher "Europa ohne Demokratie?" und "Das Publikum verläßt den Saal" 
Neutralitätsvorbehalt muss bei der Ratifizierung verfassungsgesetzlich festgelegt werden
Mit einer Aufsehen erregenden Aktion ging die überparteiliche Plattform „BürgerInnen gegen Ausverkauf“ gegen den Börsegang der Energie AG am 23. Oktober 2007 in Linz an die Öffentlichkeit und veranstaltete einen „Börsegang“ durch die Linzer Landstraße, der trotz des schlechten Wetters von den PassantInnen aufmerksam registriert wurde und zu zahlreichen Diskussionen führte.