Wir trauern um Manfred Groß (1953-2007)
- Mittwoch, 3. Oktober 2007 @ 16:54
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Wie sich jetzt am Beispiel der Schließung der Linzer Tabakfabrik eindrucksvoll bestätigt, führt der Börsegang eines staatlichen Unternehmens letztlich zur Privatisierung und zum Ausverkauf. Das gilt in besonderer Weise auch für die landeseigene Energie AG, den diesbezüglichen Warnungen von SPÖ und Gewerkschaften ist voll zuzustimmen.
Am 11. April 2006 stellten Gertraud Grössinger und Susanne Schwaighofer vor Beamten des Landes Salzburg ihre Diplomarbeit zur Revitalisierung der Ischlerbahn auf der Strecke Salzburg-Mondsee-Bad Ischl vor.
Immer wieder kommt aus den Kreisen der SPÖ Kritik am Ausverkauf österreichischer Unternehmen, insbesondere solcher die früher im staatlichen Besitz waren. So etwa vom oö SPÖ-Landeschef Erich Haider oder von sozialdemokratischen GewerkschafterInnen. Aktuell wurde diese Kritik im Zusammenhang mit der Schließung der Linzer Tabakfabrik laut.
„Der eigenen neoliberalen Politik muss der Schock von SPÖ-Landeschef Erich Haider über die Schließung der Linzer Tabakfabrik bis 2009 und der Vernichtung von 275 Arbeitsplätzen gelten, billige Schuldzuweisungen an die ÖVP sind nur ein billiges Ablenkungsmanöver“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Die Weichenstellung dafür wurde nämlich bereits von der damaligen rotschwarzen Bundesregierung im Jahre 1997 mit dem Börsegang des staatlichen Unternehmens eingeleitet.
KZ-Überlebender Hans Marsalek an die Verantwortlichen des Linzer Vereinshauses: