Trotz jahrelanger Bauarbeiten und hoher Investitionen hat sich das Bahnangebot zwischen Linz und Graz kaum verbessert. Im Gegenteil: Die Fahrzeit zwischen der zweit- und drittgrößten Stadt Österreichs ist heute rund 20 Minuten länger als noch vor 20 Jahren. Statt Fortschritt erleben die Fahrgäste Stillstand. KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida will diesen unhaltbaren Zustand mit einer Resolution in der kommenden Gemeinderatssitzung thematisieren und die ÖBB zum Handeln auffordern. Konkret fordert die Resolution die Einführung mehrmals täglich verkehrender, schneller Intercity-Züge zwischen Linz und Graz.
Ahoi Linz und KPÖ bringen einen gemeinsamen Antrag zum Schutz der Wohnbevölkerung in der Rudolfstraße ein. Ziel ist es, den Schwerverkehr konsequent über die Donautalbrücke zu lenken und die stark belasteten Wohngebiete entlang der Rudolfstraße spürbar zu entlasten.
Auch heuer lädt die Linzer KPÖ-Gemeinderatsfraktion wieder herzlich zum Neujahrsempfang ein – garantiert ohne Sauschädel. Gemeinsam mit euch wollen wir das alte Jahr Revue passieren lassen und beim Sektempfang auf das neue Jahr anstoßen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Singer/Songwriter von Happy Hour.
Bei uns gibt es keine Gästeliste – es braucht weder ein Vermögen noch einen hochrangigen Posten, um dabei zu sein. Neben Sekt erwarten euch auch Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre.
Rede von KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida in der Budgetsitzung des Linzer Gemeinderats bei der Spezialdebatte zum Kapitel 6 (Verkehr) am 11. Dezember 2025:
Heute beraten wir auch über das Verkehrsbudget – und damit auch über Entscheidungen, die Linz über Jahrzehnte prägen werden. Leider fließen weiterhin enorme Summen in Bau-Projekte, die unser Budget massiv belasten.
Budgetrede von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn zum Voranschlag 2026 bei der Sitzung des Linzer Gemeinderates am 11. Dezember 2025:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kollegen und Kolleginnen, sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal und per Stream, ich bin nun bereits 15 Jahre Mitglied des Linzer Gemeinderates und beteilige mich jedes Jahr an der Generaldebatte in der Budgetsitzung, um die Positionen der Linzer KPÖ zum Voranschlag darzulegen. Im Zentrum steht wie immer die soziale Frage. Soziale Gerechtigkeit und die Vorstellung einer solidarischen Stadt für alle – ungeachtet ihres staatsbürgerlichen Status oder ihrer Besitzverhältnisse – sind unsere Maßstäbe der Beurteilung.
Seit Jahren fordern Städte- und Gemeindebund eine Reform der Grundsteuer – doch auch die neue Bundesregierung hat bisher keine Maßnahmen ergriffen. Mit einem aktuellen Antrag im kommenden Gemeinderat will die KPÖ die Dringlichkeit erneut unterstreichen:
Gemeinden haben primär kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem. Der aktuelle Voranschlag für das Linzer Budget 2026 zeigt eindrucksvoll, wie eng die Mittel sind und welche Herausforderungen auf uns zukommen. Seit Jahrzehnten wird eine Reform der Grundsteuer angekündigt, umgesetzt wurde bisher nichts.
Alle sechs Jahre wählen gehen ist zu wenig! | Soziale Rechte stärken! | Frauenrechte stärken ist ein Gebot der Stunde! | Vorrang dem öffentlichen Verkehr! | Lebensraum Stadt erhalten! | Öffentliches Eigentum ausbauen! | Ein kulturelles Leben absichern und ausbauen! | Der öffentliche Raum gehört uns allen! | Faschismus konsequent bekämpfen! | Solidarität statt Hetze! Die superrote Variante: Das Kommunalprogramm der Linzer KPÖ
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