Kritik der Linzer KPÖ zur Obus-Beschaffung
- Montag, 4. September 2017 @ 09:47
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Der erste neue Doppelgelenk-Obus der Linz Linien mit einer Länge von über 24 Metern kommt in diesen Tagen nach Linz und wird am 4. September der Öffentlichkeit präsentiert. Für die KPÖ-Linz Anlass den Ausbau des Linzer Obus-Netzes, die Aufstockung der Linz Linien Obus-Flotte und kürzere Intervalle für den Obus-Fahrplan zu verlangen.
Die durch den eigentlich für August 2017 vorgesehenen Gemeinderatsbeschluss für die Einhebung von Parkgebühren schon länger andauernde Debatte um das Parken am Urfahraner Jahrmarktgelände und die nunmehr angekündigte Sperre für Autos ab Oktober 2018 sind für die Linzer KPÖ Anlass, einmal mehr eine wirkliche Wende im Verkehr und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu fordern.
Offener Brief an Herrn Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zur Steyregger Brücke
Radlobby zur Eskalation: Nie war eine "Blockade" geplant. Schwamm drüber. Der Friede bei Steyregger Brücke wird jedoch leider von Landesrat Steinkellner blockiert. Ein ernstgemeintes "Danke" liebe Medien, liebe Öffentlichkeit, liebe MitstreiterInnen: Nun hat die Steyregger Brücke wohl die nötige Aufmerksamkeit. Deswegen kommen hier in ungezwungener Form die Antworten auf die brennenden Fragen der letzten Tage.
Wer mit der Bahn statt mit dem Auto von Wels nach Linz zur Arbeit pendelt, vermeidet pro Jahr rund 2.600 Kilogramm CO2, weist der VCÖ auf den großen Klimaschutzbeitrag der Bahnpendler hin. Das Potenzial für mehr Bahnverkehr ist in Oberösterreich groß. Neben Anreize für Betriebe zur Durchführung von betrieblichem Mobilitätsmanagement braucht es den Ausbau des Bahnnetzes häufige Zugverbindungen, betont der VCÖ.
Voll bestätigt in ihrer kritischen Haltung zu der von der Linzer SPÖ zum Prestigeprojekt erklärten zweiten Straßenbahnachse sieht sich KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn durch die Infragestellung der weitgehend unterirdischen und damit enorm teuren Führung dieses Projekts seitens des Landes sowie auch der Initiative „Verkehrswende jetzt!“, einer überparteilichen Plattform von 19 Verkehrsinitiativen und Vereinen.
Bei der Mobilität weisen Österreichs Landeshauptstädte sehr große Unterschiede auf, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In Wien, Innsbruck, Graz und Linz ist der Pkw-Motorisierungsgrad seit dem Jahr 2010 gesunken. In sechs Landeshauptstädten ist der Anteil von Öffis, Radfahren und Gehen höher als der Anteil der Autofahrten. Um die Klimaziele erreichen zu können und gleichzeitig die Verkehrsprobleme zu verringern, ist der Öffentliche Verkehr sowie die Rad-Infrastruktur in den Städten und deren Umland auszubauen, betont der VCÖ.