KPÖ plädiert für Ausbau von Obus-Linien
- Dienstag, 28. November 2017 @ 08:24
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Während die überwiegende Mehrheit der vielen neu entstandenen Tramwaystädte in Europa die neuen Linien zu einer ausgeprägten Aufwertung des Stadtumfeldes genutzt hat und damit ein neues Mobilitätsgefühl eingekehrt ist, redet der Linzer Bürgermeister von einer Devastation seiner Stadt durch den umweltfreundlichen Verkehr.
Die KPÖ sieht sich in ihrer Ablehnung der aktuell geplanten „zweiten Straßenbahnachse“ durch die Finanzierungsschwierigkeiten bestätigt. KPÖ-Linz Verkehrssprecher Michael Schmida: „Auch wenn Bürgermeister Klaus Luger sein Lieblings-Öffi-Projekt, wie bei der heutigen Pressekonferenz, als die beste Verkehrslösung verkaufen will. Es gibt bessere und kostengünstigere Lösungen!“
Warum verschließt sich die Politik Verkehrslösungen, die umweltfreundlicher, leistungsfähiger und billiger sind? Die nun wieder in Frage gestellte Verlängerung der Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahn zeigt, dass die Verkehrspolitik in Oberösterreich nach wie vor kurzsichtig agiert und in die falsche Richtung geht.
Der erste neue Doppelgelenk-Obus der Linz Linien mit einer Länge von über 24 Metern kommt in diesen Tagen nach Linz und wird am 4. September der Öffentlichkeit präsentiert. Für die KPÖ-Linz Anlass den Ausbau des Linzer Obus-Netzes, die Aufstockung der Linz Linien Obus-Flotte und kürzere Intervalle für den Obus-Fahrplan zu verlangen.
Die durch den eigentlich für August 2017 vorgesehenen Gemeinderatsbeschluss für die Einhebung von Parkgebühren schon länger andauernde Debatte um das Parken am Urfahraner Jahrmarktgelände und die nunmehr angekündigte Sperre für Autos ab Oktober 2018 sind für die Linzer KPÖ Anlass, einmal mehr eine wirkliche Wende im Verkehr und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu fordern.