Warum hofiert die Stadt Linz einen Verein der türkischen „Grauen Wölfe“
- Montag, 19. Januar 2015 @ 10:19
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Nach fast elfstündiger Debatte wurde bei der 50. Sitzung des Linzer Gemeinderates am 11. Dezember 2014 von den vier Stadtsenatsparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne der Voranschlag der Stadt Linz für 2015 trotz teilweise recht hitziger verbaler Rundumschläge die als Vorgriff auf den Wahlkampf für die am 27. September 2015 anstehenden Gemeinderatswahlen zu werten sind beschlossen.
Budgetrede von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn bei der Sitzung des Linzer Gemeinderates am 11. Dezember 2014 (Foto: Stadt Linz).
Im Zeichen einer finanziellen Enge und vor dem Hintergrund des Swap-Debakels sowie eines Konjunktureinbruchs und einer steigenden Arbeitslosigkeit steht trotz einer leichten Verbesserung das Linzer Stadtbudget 2015. Die Linzer KPÖ kritisiert in diesem Zusammenhang das im Februar 2014 vom Stadtsenat beschlossene Sparprogramm, das zu einem wesentlichen Teil auf soziale Verschlechterungen und Belastungen hinausläuft und die bürgermeisterlichen Sonntagsreden von Linz als „Sozialhauptstadt“ ad absurdum führen.
Als unverständlich bewertet die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn das Abschmettern der 49 Einwendungen gegen das Hochhausprojekt am Bulgariplatz. Obwohl laut Landesregierung der Bulgariplatz stark durch Feinstaub und Stickoxide belastet ist und damit eine zusätzliche Wohnnutzung auszuschließen ist will Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) das umstrittene 66 Meter hohe Hochhaus offensichtlich um jeden Preis mit dem nunmehr dritten Anlauf durchboxen. 