Wie nun bekannt wurde, findet am 10. April 2025 in der „Villa Hagen“ der Burschenschaft Arminia Czernowitz in Linz eine Veranstaltung mit dem deutschen Rechtsextremisten Götz Kubitschek statt. Der Verleger, Publizist und Aktivist Kubitschek gilt als eine der Schlüsselfiguren des neuen deutschen Faschismus.
Eine ausführliche Biografie auf Wikipedia macht deutlich, dass Kubitschek ein prominenter Rechtsextremist mit weitreichenden Netzwerken in Deutschland und auch nach Österreich ist.
Heute werden die neuen Radstreifen auf der Nibelungenbrücke offiziell für den Verkehr freigegeben. Die KPÖ Linz begrüßt diesen Schritt – auch wenn die Umsetzung nicht frei von Kritik ist.
„Es hätte einfachere und kostengünstigere Varianten gegeben, die vor allem den Fußgänger:innen mehr Raum und mehr Sicherheit geboten hätten – und gleichzeitig auch eine Verbesserung für den Radverkehr gebracht hätten“, so der Linzer Gemeindrat Michael Roth-Schmida.
Die jüngsten Debatten rund um die Nibelungenbrücke sorgt beim Linzer KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida für Kopfschütteln. Er kritisiert die politischen Vorschläge als „absurd, teuer und mutlos“. Diese reichen von der Rücknahme des neuen Fahrradstreifens auf der Nibelungenbrücke über den Bau einer zusätzlichen Radbrücke bis hin zu kostspieligen Großprojekten für den öffentlichen Verkehr – Projekte, die als Heilsversprechen verkauft werden, aber auf sich warten lassen.
Wir schreiben das Jahr 2025 und unsere Welt, in der wir leben, wirkt krisenhaft, unsicher und zerbrechlich. Unser Planet hat Fieber, Nationalstaaten und Völker führen Krieg gegeneinander und unsere gesamte Gesellschaft ist geprägt von extremer Ungleichheit. Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das sämtliche Lebensbereiche einer gnadenlosen Marktlogik unterwirft und uns einem ständigen Wachstumszwang aussetzt, nur um zu funktionieren.
Die Linzer Gemeinderat Michael Roth-Schmida kritisiert die geplante Ausweitung des Bettelverbots in Urfahr: „Stadtrat Raml setzt erneut auf Repression statt auf soziale Lösungen. Die KPÖ und Initiativen wie die Bettellobby OÖ haben mehrfach betont, dass sektorale Bettelverbote das Problem lediglich verdrängen, aber nicht lösen. Dass nun auch in Urfahr ein weiteres Bettelverbot eingerichtet werden soll, ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Es geht hier nicht um die Lösung sozialer Probleme, sondern um das Unsichtbarmachen von Armut im öffentlichen Raum.“
Eine Information der Verkehrswende jetzt: Mitte November wurde die neue Donautalbrücke für den Verkehr freigegeben. Sie eröffnet eine kürzere Möglichkeit, um über die Donau und weiter (zumeist) in die Linzer Innenstadt zu kommen. Wer nun meint, dass sich der Verkehr einfach 1:1 verlagert hätte – von der Nibelungen- auf die Donautalbrücke - irrt. Die zusätzliche Brücke hat in Summe zusätzlichen Verkehr angezogen. Das zeigen die Zahlen an der Zählstelle Puchenau auf der B127 auf:
Buchpräsentation „Die Rose von Jericho“ - Die Geschichte der KPÖ mit Walter Baier - Mittwoch, 14.05. 19:00 Uhr, Melicharstraße 8
Die Kommunistische Partei Österreichs hat in den vergangenen Jahren einige beeindruckende Wahlerfolge eingefahren und hunderte Menschen sind in die Partei eingetreten, um gemeinsam etwas zu verändern.
Die KPÖ kann dabei auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken. 106 Jahre nach Gründung der Kommunistischen Partei Österreichs schildert Walter Baier – er war über ein Jahrzehnt ihr Bundesvorsitzender – diese Geschichte in seinem soeben erschienen Buch.
Der regionale Busverkehr ist für viele Pendler:innen von zentraler Bedeutung. Besonders in Linz, wo täglich tausende Menschen zur Arbeit pendeln, sind Pünktlichkeit und Verlässlichkeit entscheidend. Doch gerade in den abendlichen Stoßzeiten kommt es auf der Strecke zwischen Dinghoferstraße und Nibelungenbrücke aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens regelmäßig zu Staus. Die Regionalbusse stecken im stockenden Verkehr fest – Verspätungen sind hier eher die Regel als die Ausnahme.
KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida fordert deshalb endlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation: „Seit Jahren gibt es eine Arbeitsgruppe zur Beschleunigung des Regionalbusverkehrs – bislang jedoch ohne Ergebnisse. Es ist dringend notwendig, hier endlich Verbesserungen umzusetzen.