Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 13.3.2025 zum Antrag Abschluss einer Kooperationsvereinbarung betreffend das Projekt "Weiterentwicklung Martin-Luther-Platz, Linz“
Redebeitrag von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 13.3.2025 zum Antrag "Errichtung eines Betriebes gewerblicher Art der Stadt Linz (BgA-Modell) im Zusammenhang mit der O-Busachse Linz – Linien 48, 108 und 150; Abschluss eines Verkehrsdienstleistungsvertrages und eines Dienstleistungsvertrages zur Planung Linie 48":
Eine Information der Verkehrswende jetzt: Mitte November wurde die neue Donautalbrücke für den Verkehr freigegeben. Sie eröffnet eine kürzere Möglichkeit, um über die Donau und weiter (zumeist) in die Linzer Innenstadt zu kommen. Wer nun meint, dass sich der Verkehr einfach 1:1 verlagert hätte – von der Nibelungen- auf die Donautalbrücke - irrt. Die zusätzliche Brücke hat in Summe zusätzlichen Verkehr angezogen. Das zeigen die Zahlen an der Zählstelle Puchenau auf der B127 auf:
Der regionale Busverkehr ist für viele Pendler:innen von zentraler Bedeutung. Besonders in Linz, wo täglich tausende Menschen zur Arbeit pendeln, sind Pünktlichkeit und Verlässlichkeit entscheidend. Doch gerade in den abendlichen Stoßzeiten kommt es auf der Strecke zwischen Dinghoferstraße und Nibelungenbrücke aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens regelmäßig zu Staus. Die Regionalbusse stecken im stockenden Verkehr fest – Verspätungen sind hier eher die Regel als die Ausnahme.
KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida fordert deshalb endlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation: „Seit Jahren gibt es eine Arbeitsgruppe zur Beschleunigung des Regionalbusverkehrs – bislang jedoch ohne Ergebnisse. Es ist dringend notwendig, hier endlich Verbesserungen umzusetzen.
Das Land OÖ sieht den Radverkehr nicht als Teil eines Gesamtpakets zum Erreichen der Klimaziele, kritisiert die Radlobby OÖ. Im Voranschlag für 2025 ist das Budget für den Radverkehr im Land OÖ ähnlich niedrig wie in den letzten Jahren angesetzt. Im Gegensatz dazu winkt das Land OÖ Kostenerhöhungen im Ausmaß von hunderten Millionen Euro für die A26 - Westring Linz durch, um sich weg von den Klimazielen zu bewegen.
Mit Beginn der Semesterferien in Oberösterreich gilt erneut der Ferienfahrplan der LINZ AG LINIEN. Die Linzer KPÖ übt Kritik an dieser Regelung und erneuert ihre Forderung nach attraktiveren Angebotsfahrplänen für den öffentlichen Verkehr.
KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida fordert, dass auch in den Ferien der Normaltakt für die Straßenbahn- und Bus-Linien beibehalten wird. Es ist zudem notwendig, dass auf allen Buslinien an allen Tagen der Woche und durchgehend zumindest ein 15-Minuten-Takt angeboten wird.
Die derzeitige Strategie der Linz AG, die Linien nachfrageorientiert mit mehrfachen Takt-Wechseln an den Tagen der Woche und im Jahr zu betreiben, wird vom KPÖ-Gemeinderat als problematisch angesehen:
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 6.2.2025 zum Antrag "Gute Umleitungen. Sichere Rad- und Gehwege trotz Baustellen und Veranstaltungen":
Die Linzer KPÖ-Fraktion bringt für die nächste Gemeinderatssitzung einen Antrag ein, der die kostenlose Nutzung des Tages-Anruf-Sammel-Taxis (AST) für Besitzer:innen von Monats-, Semester- und Jahreskarten im öffentlichen Verkehr vorsieht.
Das Anruf-Sammel-Taxi (AST) ist seit über 30 Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil des Linzer Verkehrssystems. Es bringt Fahrgäste sicher und kostengünstig in Fahrgemeinschaften an ihr Ziel und stellt in manchen Stadtgebieten die einzige öffentliche Verbindung dar, um ohne eigenes Auto in die Stadt zu gelangen.