„Die Entscheidung, eine Radspur auf der Nibelungenbrücke wieder abzubauen, ist ein deutlicher Beweis für die rückwärtsgewandte Verkehrspolitik in Linz und Oberösterreich. Trotz neuer Straßen und Brücken für den Autoverkehr bleibt die versprochene Entlastung aus. Das immer wieder vorgebrachte Entlastungsversprechen ist somit eindrucksvoll gescheitert.
Um Pendlerinnen und Pendler aus dem Mühlviertel, die mit Bahn oder Regionalbus nach Linz kommen, sowie allen Stadtbewohner:innen auch während der Osterferien eine verlässliche und schnelle Mobilität zu gewährleisten, fordert die Linzer KPÖ, dass die Straßenbahnlinien weiterhin im gewohnten Werktagstakt verkehren.
Heute werden die neuen Radstreifen auf der Nibelungenbrücke offiziell für den Verkehr freigegeben. Die KPÖ Linz begrüßt diesen Schritt – auch wenn die Umsetzung nicht frei von Kritik ist.
„Es hätte einfachere und kostengünstigere Varianten gegeben, die vor allem den Fußgänger:innen mehr Raum und mehr Sicherheit geboten hätten – und gleichzeitig auch eine Verbesserung für den Radverkehr gebracht hätten“, so der Linzer Gemeindrat Michael Roth-Schmida.
Die jüngsten Debatten rund um die Nibelungenbrücke sorgt beim Linzer KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida für Kopfschütteln. Er kritisiert die politischen Vorschläge als „absurd, teuer und mutlos“. Diese reichen von der Rücknahme des neuen Fahrradstreifens auf der Nibelungenbrücke über den Bau einer zusätzlichen Radbrücke bis hin zu kostspieligen Großprojekten für den öffentlichen Verkehr – Projekte, die als Heilsversprechen verkauft werden, aber auf sich warten lassen.
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 13.3.2025 zum Fraktionsantrag "Domgasse 2.0. - Impulse für Stadtleben, Wirtschaft und Tourismus":
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 13.3.2025 zum Antrag Abschluss einer Kooperationsvereinbarung betreffend das Projekt "Weiterentwicklung Martin-Luther-Platz, Linz“
Redebeitrag von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 13.3.2025 zum Antrag "Errichtung eines Betriebes gewerblicher Art der Stadt Linz (BgA-Modell) im Zusammenhang mit der O-Busachse Linz – Linien 48, 108 und 150; Abschluss eines Verkehrsdienstleistungsvertrages und eines Dienstleistungsvertrages zur Planung Linie 48":
Eine Information der Verkehrswende jetzt: Mitte November wurde die neue Donautalbrücke für den Verkehr freigegeben. Sie eröffnet eine kürzere Möglichkeit, um über die Donau und weiter (zumeist) in die Linzer Innenstadt zu kommen. Wer nun meint, dass sich der Verkehr einfach 1:1 verlagert hätte – von der Nibelungen- auf die Donautalbrücke - irrt. Die zusätzliche Brücke hat in Summe zusätzlichen Verkehr angezogen. Das zeigen die Zahlen an der Zählstelle Puchenau auf der B127 auf: