Freitag, 24. M�rz 2023 @ 06:37
Bezeichnend, wenn die Verkehrszunahme (die Rede ist da natürlich immer vom KFZ-Verkehr) einfach hingenommen wird und stattdessen es nur um die Begrenzung der Belastungen dadurch geht. In der Vorlage steht beispielsweise man möchte die "Auswirkungen für die ansässige Wohnbevölkerung so gering wie möglich halten, gleichzeitig aber für zukünftige Bewohner einen hochqualitativen Wohnstandort schaffen". "Hochquailtativ" kann meiner Meinung nach ein solcher Wohnstandort gar nicht sein, wenn eine bestimmte Mobilitätsform quasi städtebaulich vor- bzw. festgeschrieben wird. Da ist es dann schon ein wenig kühn, so etwas als "städtebauliche Zäsur" zu verkaufen. Oder soll man das so verstehen, dass man sich früher nicht darum gekümmert hat, wie die ansässige Wohnbevölkerung mit den zusätzlichen Verkehrsbelastungen zurecht kam?
Also in Summe alte Planung "at it's best" und wahrlich keine Zäsur! Während in der inneren Stadt schön langsam neues Denken Einzug hält, versucht man an der Linzer Peripherie weiter so zu planen und zu bauen wie früher. Das geht so nicht (mehr)! Daher Gegenstimme.
Es gilt das gesprochene Wort.