Baustellen und Veranstaltungen bringen immer wieder Sperren von Geh- und Radwegen mit sich. Oft fehlen gut gekennzeichnete und sichere Umleitungen, was zu gefährlichen Situationen führt. Ahoi Linz und die KPÖ setzen sich für Verbesserungen ein und bringen dazu einen gemeinsamen Antrag in den Gemeinderat ein.
Die Linzer KPÖ-Bürgermeisterkandidatin Gerlinde Grünn im Rad-Check der Radlobby Linz.
1. Wie schätzen Sie die Situation für Radfahrer*innen in Linz derzeit ein? Was ist Ihre Vision? Wo fahren Sie persönlich gerne Rad in Linz, wo eher ungern?
Ich nutze das Rad vor allem zwischen meiner Wohnung (Innenstadt) und meinem Büro (Bulgariviertel). Ich fahre vorsichtig, weil mir die zahlreichen Gefahren auf meiner Strecke recht bewusst sind. Gerne fahre ich außerhalb der Stoßzeiten, besonders abends, wenn der Autoverkehr merkbar weniger wird.
Seit 1995 sichern die Stadtteilbusse in Linz die mobile Nahversorgung in Wohngebieten abseits des Stadtzentrums. Diese kleineren Busse erschließen schlecht angebundene Bereiche und sind besonders für ältere Menschen und Personen mit Beeinträchtigungen ein unverzichtbares Angebot, um alltägliche Wege zu bewältigen. Derzeit enden die Betriebszeiten der Stadtteilbusse meist bereits am Samstagmittag – ein Umstand, der die Mobilität vieler Bürgerinnen und Bürger erheblich einschränkt. KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida setzt sich deshalb mit einem Antrag im Gemeinderat für eine Verlängerung der Betriebszeiten ein:
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 7.11.2024 zur Errichtung einer Fuß- und Radwegrampe auf der Nibelungenbrücke in Richtung Lentos:
Statement von Gemeinderat Michael Roth-Schmida bei der Gemeinderatssitzung am 7.11.2024 zur Verlängerung der Radweges in der Lederergasse "Errichtung eines Radwegkorridors an der Südseite der Lederergasse zwischen Honauerstraße und Petzoldstraße":
KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida schlägt in einem Antrag vor, die Haltestelle Mariendom Richtung Mozartkreuzung als Kaphaltestelle auszuführen, die Busspur zu entfernen und den Gehweg auf die ursprüngliche Größe zu erweitern. Mit den Bauarbeiten an der Ecke Rudigierstraße/Herrenstraße, die auch den Straßenraum betreffen, ergibt sich aktuell eine passende Gelegenheit, die dortigen Verkehrswege neu zu gestalten und zu optimieren.
Zudem würde der Entfall der Busspur Raum für eine zusätzliche Linksabbiegespur zur Seilerstätte und zur Tiefgarage schaffen. Diese Maßnahme würde nicht nur den Verkehrsfluss verbessern, sondern auch die Staus im mittleren Abschnitt der Rudigierstraße, von der Landstraße aus betrachtet, spürbar verringern.
Die KPÖ äußert scharfe Kritik an den angekündigten Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr, die ab 1. Jänner 2025 in Kraft treten. Insbesondere die Erhöhung des KlimaTicket Österreich um 7,7 Prozent auf 1.179,30 Euro stößt auf großes Unverständnis. Auch für die Kategorien Jugend, Senior und Spezial wird der Preis auf 884,20 Euro angehoben. Zudem wird der OÖ Verkehrsverbund (OÖVV) mit Jahresanfang ebenfalls seine Tarife „anpassen“ und es ist auch zu erwarten, dass die beliebten regionalen Klimatickets ebenfalls teurer werden.
Für die Gemeinderatssitzung am 7.11.2024 hat die KPÖ-Fraktion einen Antrag für eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Bushaltestelle „Mariendom“ bzw. in der Rudigierstraße eingebracht. Der Wortlaut des Antrages: