Ein "Offener Brief" an Innenministerin Fekter
- Samstag, 23. Mai 2009 @ 11:11
Von Edith FriedlIm Artikel "Ebensee-Täter wollen sich entschuldigen" (Österreich, 23.5.2009) werden Sie mit dem Satz zitiert: "Wir orten, dass sich sowohl Linke als auch Rechte verstärkt in Szene setzen". Lassen Sie diese widerwärtige und falsche Konnotation, Linke mit Rechten in einen Topf zu werfen! das ist eine öde und leicht durchschaubare Taktik, die vielleicht ein paar Wählerstimmen bringt, jedoch die realität bewußt und äußerst kurzsichtig ausblendet.






Jahrelang wurde Oberösterreich als das Wunderland der Innovation propagiert, das Zauberwort dafür war vor allem die Autozulieferindustrie. Eine im Vergleich zu den anderen Bundesländern niedrige Arbeitslosenrate, von manchen voreilig sogar als Vollbeschäftigung interpretiert und eine extreme Exportorientierung waren die Markenzeichen dafür. Die sich beginnend im Herbst 2008 rasant zu einer allgemeinen Wirtschaftskrise ausgewachsene Finanzkrise hat die Sonntagsreden der Prediger des Neoliberalismus, egal ob LH Pühringer, WKO-Chef Leitl oder Raiffeisen-Boss Scharinger allerdings rasch entzaubert.
Die KPÖ kandidiert bei der EU-Wahl am 7. Juni 2009 mit 42 KandidatInnen, davon die Hälfte Frauen, als linke Alternative sowohl zum Block der unkritischen EU-Befürworter von SPÖ, ÖVP und Grünen als auch zum rechten und populistischen Kartell von FPÖ, BZÖ und HPM.
Von Leo Furtlehner
Zur Behauptung bei einer KPÖ-Demonstration (tatsächlich war es eine Bündnisdemonstration eines Aktionskomitees) am 1. Mai in Linz sei es zu "schweren Zusammenstößen zwischen einigen Demonstranten und der Polizei" gekommen muss ich als gegenüber der Behörde verantwortlicher Anmelder der nämlichen Demo eine Klarstellung vornehmen: 

Erklärung der FÉDÉRATION INTERNATIONALE DES RÉSISTANTS (FIR) - ASSOCIATION ANTIFASCISTE