Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Billige Schuldzuweisungen

  • Donnerstag, 14. Januar 2010 @ 10:00
Kapital SPÖ-Landeschef Josef Ackerl kontert via „Standard“ dem ehemaligen steirischen ÖVP-Landesrat (und am steirischen Widerstand gescheiterten Wunschkandidaten von ÖVP-Chef Pröll als Wirtschaftsminister) Herbert Paierl. Für Ackerl ist der für seine scharfen Ansagen für „Reformen“ bekannte Parade-Neoliberale Paierl neben WKO-Boss Leitl der „wohl prominenteste Vertreter der sogenannten Marktradikalen“ in Österreich.

Über Kultur und Hauptstädte

  • Donnerstag, 14. Januar 2010 @ 09:38
Kultur Scharf ins Gericht geht Thomas Trenkler im „Standard“ mit dem Sinn der Kulturhauptstädte: „Den Politikern ist egal, was die Künstler und Autoren hervorbringen, solange es sich nur gut verkaufen läßt“ heißt es da.

Und Trenkler schlußfolgert, dass das „EU-Label Kulturhauptstadt zu etwas, das in der gegenwärtigen Form nicht intendiert war: zu einem Vehikel der Tourismusmanager“ verkommen ist und nennt Linz09 ebenso als Beispiel dafür wie Ruhr oder Istanbul 2010.

Industriellen-Vorstoß als Ablenkungsmanöver von mangelnder Steuermoral

  • Donnerstag, 14. Januar 2010 @ 09:27
News Als höchst durchsichtiges Ablenkungsmanöver bezeichnet KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner die vom oberösterreichischen Industriellenvereinigungs-Chef Klaus Pöttinger verlangte Rosskur für den Gesundheits- und Sozialbereich sowie für die Gemeinden. Was der Industriellen-Boss verschämt als „Solidarbeitrag vom öffentlichen Sektor“ bezeichnet, ist in Wirklichkeit ein Kahlschlag auf Kosten der Infrastruktur und der Bevölkerung: „Damit sollen die Lasten der Krise jenen auferlegt werden, die sie nicht verursacht haben um die Profite und Vermögen der wirklichen Verursachen nicht zur zu schonen, sondern sogar noch zu vermehren“, so die Kritik Furtlehners.

Trügerische Gefühle

  • Sonntag, 10. Januar 2010 @ 14:11
Demokratie Sicherheit ist eine höchst subjektive Angelegenheit und ein Produkt des medialen Diskurses. Die geplante Stadtwache ist jedenfalls eine Bedrohung für Linz. Von Franz Fend

Jetzt hat der Linzer FP-Stadtrat Wimmer quasi als Einstandsgeschenk vom Bürgermeister ein Sicherheitsressort samt dazugehöriger Stadtwache erhalten. Ist Bürgermeister Dobusch im Wahlkampf noch massiv gegen so eine Stadtwache aufgetreten, hat er in der Zwischenzeit eine beachtliche 180-Grad-Wendung hingelegt. Er beruft sich auf einen ominösen Wählerwillen. Dabei haben die Linzerlnnen mehrheitlich Parteien gewählt, die sich gegen eine Stadtwache ausgesprochen hatten.

Hoch, aufrecht, schön

  • Samstag, 9. Januar 2010 @ 20:27
Kultur Die Schriftstellerin Eugenie Kain ist viel zu früh verstorben. Von Franz Fend

Die Stimme von Eugenie Kain ist verstummt. Sie war noch nicht Fünfzig, als sie die heimtückische Krankheit, gegen die sie so lange angekämpft hat, hingerafft hat. Wir sind fassungslos, eine große Lücke bleibt.

Die KPÖ trauert um Eugenie Kain

  • Freitag, 8. Januar 2010 @ 20:35
Biografien Am 8. Jänner 2010 ist nach langer schwerer Krankheit in Linz die Schriftstellerin Eugenie Kain im Alter von 49 Jahren gestorben. Mit ihr verliert die österreichische Literatur eine namhafte Autorin und die KPÖ eine engagierte Genossin und Mitstreiterin.

Eugenie Kain wurde am 1. April 1960 als Tochter von Margit und Franz Kain geboren. Nach dem Schulbesuch studierte sie von 1978 bis 1984 Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien und arbeitete anschließend von 1984 bis 1990 als Journalistin in den Bereichen Kultur, Innenpolitik und Chronik für die Tageszeitung „Volksstimme“.

Im Zeichen des Kreuzes

  • Donnerstag, 31. Dezember 2009 @ 08:58
Antifa Von Leo Furtlehner

Das Verhältnis zur Kirche ist hierzulande ähnlich schizophren wie jenes zur NS-Vergangenheit. Um beide Aspekte bemüht sich die „soziale Heimatpartei“ FPÖ. Bis in die 80er Jahre stand die Partei der „Anständigen und Tüchtigen“ gegen die österreichische Nation und die Kirche. Aber die Chefideologen des rechtsextremen Populismus begannen schon unter Haider, durch die gezielte Instrumentalisierung reaktionärer Österreichtümelei ebenso wie des reaktionären Katholizismus mehrheitsfähig zu werden. Strache setzt das gesteigert fort.

Aktive Jahresbilanz 2009 der KPÖ-Oberösterreich

  • Mittwoch, 30. Dezember 2009 @ 20:53
Partei Auch 2009 kann die KPÖ-Oberösterreich wieder auf ein insgesamt sehr aktives Jahr zurückblicken. Höhepunkt und politisch wichtigster Erfolg dabei war zweifellos der Wiedereinzug der KPÖ in den Linzer Gemeinderat nach 18 Jahren bei der Gemeinderatswahl am 27. September 2009 als Schlußpunkt eines sehr dichten Wahljahres.

Bereits bei der oö Arbeiterkammerwahl vom 16. bis 28. März 2009 konnte der GLB einen 36-prozentigen Stimmengewinn von 1.345 auf 1.823 Stimmen verzeichnen und verfehlte ein Mandat in der Vollversammlung nur knapp um 58 Stimmen. Pech hatte der GLB bei der Betriebsratswahl der ÖBB, wo das zweite Mandat im TS-Werk Linz um nur eine Stimme verfehlt wurde und leider anders als 2005 in Oberösterreich keine Kandidaturen auf weiteren ÖBB-Dienststellen zustande kamen.

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