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1950: Widerstand gegen Belastungspolitik war und ist legitim

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  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Erklärung der KPÖ zum Jahrestag des Oktoberstreiks von 1950

Der Jahrestag der als Oktoberstreik in die Geschichte eingegangenen großen Streikbewegung im Herbst 1950 ist für die KPÖ Anlass für eine grundsätzliche Betrachtung dieses Ereignisses, für den Umgang der Zeitgeschichte und Politik damit und für Schlussfolgerungen für den aktuellen Widerstand gegen den neoliberalen Kapitalismus.

Im Gegensatz zu den Erkenntnissen aller seriösen HistorikerInnen gibt es auch heute noch Bestrebungen von Politik und Medien, den Oktoberstreik zu einem „kommunistischen Putschversuch“ umzulügen.

1950: Der Platz des Oktoberstreiks in der österreichischen Geschichte

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  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Von Hans Hautmann

Der Streik, der im September und Oktober 1950, stattfand, war der größte Streik der österreichischen Nachkriegszeit und eine der bedeutendsten Kampfaktionen in der Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung. Er mutet heute, nach einer jahrzehntelangen Periode, in der Streiks zu höchst seltenen Ausnahmen wurden, der davon geprägten Öffentlichkeit als etwas Fernliegendes, Exotisches, historisch ein für allemal Abgeschlossenes an, als Ereignis, das völlig aus dem Rahmen österreichischer Normalität fällt.

1950: Der Oktoberstreik in der Voest

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  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Ein Interview mit dem Voest-Betriebsrat Rudolf Kührer

Ganglbauer: In Linz hat der Oktober-Streik seinen Ausgang genommen?

Kührer: Ja.

Ganglbauer: Und was war das Auslösende, daß es gerade da losgegangen ist, weil von der Zusammensetzung der Belegschaft her— das ist eh schon mehrmals erwähnt worden z.B. bei der Eva Priester — daß das ja insofern überraschend ist, als dort der VdU ja sehr stark vertreten war zu der Zeit?

Kührer: Ja gut, das war so. Im Betriebsrat bei den Arbeitern 14 VdUler, 12 Sozialisten und 2 Kommunisten und wie der Pakt abgeschlossen worden ist, waren die Arbeiter im Betrieb sehr empört darüber und es hat folgendes gegeben. Wir haben eine Gewerkschaftsortsgruppe gehabt und die Gewerkschaftsortsgruppe hat eine Sitzung abgehalten und hat den Protest eben an die Zentrale, an die Landesleitung weitergeleitet.

1950: ”Mit Vehemenz ohne gleichen...”

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  • Freitag, 25. September 2015 @ 08:00
Geschichte Die größte Streikbewegung der 2. Republik, der sogenannte Oktoberstreik im Jahre 1950 hatte seine Ursache im allgemeinen Unmut über die damals ausgehandelten Lohn-Preis-Pakte mit ihren Lohnstopps. Bereits für die 11. Vollversammlung der Arbeiterkammer im Jahre 1949 wird im Zusammenhang mit diesen Abkommen Zusammenhang vermerkt, dass es den ”außerordentlich aggressiv agierenden Kammermitgliedern der Kommunistischen Partei” gelang, ”die Vertreter der Sozialisten aus ihrer Reserve zu locken”.

Arnolt Bronnen (1895-1959)

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  • Mittwoch, 19. August 2015 @ 08:00
Geschichte Eigentlich Arnold Bronner; Pseudonym: A. H. Schelle-Noetzel, geboren am 19. August 1895 in Wien als Sohn von Ferdinand Bronner, Dramatiker, Erzähler und Essayist, verfasste spätexpressionistische Stücke, geprägt von einem dynamisch-anarchistischen Lebensgefühl, arbeitete 1922-26 mit B. Brecht zusammen, 1920 expressionistisches Drama "Vatermord" unter Regie von Bert Brecht aufgeführt, mit dem Roman "OS" Hinwendung zur extremen Rechten, Freundschaft mit Joseph Goebbels, 1937 Berufsverbot und Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer, 1943 Übersiedlung nach Goisern und in der österreichischen Widerstandsbewegung aktiv, 1945 fünf Monate KPÖ-Bürgermeister von Goisern, 1945 bis 1951 Kulturredakteur der "Neuen Zeit", 1948 Uraufführung des Stückes "Gloriana" am Linzer Landestheater, 1951 bis 1954 Vizedirektor des Neuen Theaters in der Scala in Wien, 1954 Übersiedlung nach Berlin, 1955 Dramaturg der Reichsfunkgesellschaft, Übernahm als einer der Ersten Gestaltungsmittel von Film und Hörfunk in seine Stücke, gestorben am 12. Oktober 1959 in Berlin

1945: Gespaltenes Oberösterreich

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  • Donnerstag, 9. Juli 2015 @ 08:00
Geschichte Franz Haider war vom 16. Dezember 1947 bis zum 27. Juli 1952 im politischen Beirat der Zivilverwaltung Mühlviertel (ZVM) tätig. Frau Gabriele Hindringer berichtet in ihrer Arbeit „Das Kriegsende und der Wiederaufbau demokratischer Verhältnisse in Oberösterreich im Jahre 1945“ über die bevorstehende Besetzung des gesamten Mühlviertels (von Freistadt, Schwertberg bis an die bayrische Grenze).
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