Ahoi Linz und KPÖ bringen einen gemeinsamen Antrag zum Schutz der Wohnbevölkerung in der Rudolfstraße ein. Ziel ist es, den Schwerverkehr konsequent über die Donautalbrücke zu lenken und die stark belasteten Wohngebiete entlang der Rudolfstraße spürbar zu entlasten.
Die heute unter massivem Polizeiaufgebot begonnenen Rodungen im Bergschlösslpark markieren einen traurigen Höhepunkt in der jüngeren Geschichte der Stadt Linz. Für ein rückwärtsgewandtes und längst überholtes Autobahnprojekt – die A26 – werden nicht nur über eine Milliarde Euro an Steuergeldern verschwendet, sondern auch wertvolle städtische Grünräume unwiederbringlich zerstört.
Die 29. Landeskonferenz der KPÖ-Oberösterreich lehnt das geplante Google-Rechenzentrum in Kronstorf entschieden ab.
Obwohl das Projekt als „grün“ präsentiert wird, zeigt die Genehmigungslage ein völlig anderes Bild: Täglich sollen rund 198,63 Megawattstunden Abwärme ungenutzt in die Enns eingeleitet werden – genug, um Tausende Haushalte zu beheizen. Gleichzeitig entnimmt der Konzern 17,52 Millionen Liter Wasser pro Tag und gibt es erwärmt in den Fluss zurück, was eine vermeidbare Belastung eines ohnehin sensiblen Ökosystems darstellt.
Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Landes- und Stadtpolitikspitze zur Projektausstellung der Regional-Stadtbahn (RSB) erneuert die KPÖ Linz ihre grundsätzliche Kritik an dem überdimensionierten und kostenintensiven Prestigevorhaben.
Gemeinderat Michael Roth-Schmida erklärt dazu: „Während das Projekt erneut medial inszeniert wird, bleiben zentrale Probleme ungelöst – und die versprochenen Vorteile sind bei weitem nicht so groß, wie immer wieder behauptet wird. Bis heute fehlt zudem eine umfassende, transparente Kosten-Nutzen-Rechnung für das Gesamtprojekt, wie sie auch der Landesrechnungshof eingefordert hat.“ *
Statement von Gemeinderätin Gerlinde Grünn in der Gemeinderatssitzung am 23.10.2025 zum Bauvorhaben und zur geplanten Änderung des Bebauungsplans in der Eisenbahnersiedlung am Froschberg:
Die seit sechs Jahren geplanten Schnellbuslinien 13 und 14, die das Industriegebiet direkt anbinden sollten, stehen kurz vor dem endgültigen Aus. Bürgermeister Prammer (SPÖ) hat den beiden Linien heute in einer Aussendung eine Absage erteilt.
Dazu erklärt KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida: „Mit dieser Entscheidung macht die Stadt Linz – und besonders die SPÖ – einmal mehr deutlich, dass ihre Verkehrspolitik vor allem das Auto bevorzugt. Wir fordern die Umsetzung der Schnellbuslinien, auch wenn sie zunächst nur als nachfrageorientierte Notmaßnahme mit reduzierten Fahrplänen geplant sind. Das ist immer noch besser als gar kein öffentliches Verkehrsangebot!“
„Für Menschen mit geringem Einkommen stellt die neuerliche Erhöhung der Fernwärmepreise um acht Prozent eine spürbare Belastung dar – denn damit steigen die Kosten für Heizung und Warmwasser erneut“, kritisiert die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn.
Leserbrief von KPÖ Steyr-Bezirkssprecher Werner Lechner zu aktuellen Entwicklungen im Verkehrs- und Wohnbau in Steyr
Als ich letzte Woche das Interview mit Verkehrsminister Hanke gelesen habe und darin nicht nur über die Schließung von Regionalbahnen, sondern auch den letzten Lückenschluss der S10 zur Autobahn in Tschechien gelesen habe, dachte ich mir wieder einmal, das kann doch alles nicht wahr sein.