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Schuldenbremse ist kontraproduktiv

  • Samstag, 21. Januar 2012 @ 23:00
Kapital Gestützt auf die (von der österreichischen Regierung voll mitgetragenen) Ergebnisse des EU-Gipfels soll auch in Österreich auf Drängen Deutschlands und Frankreichs eine Schuldenbremse nach deutscher Spielart in der Verfassung verankert werden.

Verstaatlichte: Ein Vierteljahrhundert danach

  • Samstag, 12. Februar 2011 @ 14:21
Kapital "25 Jahre Verstaatlichten-Krise" bilanzieren die "OÖ Nachrichten": Am 16. Jänner 1986 demonstrierten auf dem Linzer Hauptplatz 40.000 und in Leoben 15.000 Menschen gegen die Zerschlagung und Privatisierung der Verstaatlichten.

Vergeblich, denn der Schrecken über die hohe Bereitschaft der Menschen für ihre Arbeitsplätze, Sozialleistungen und den Stellenwert der Verstaatlichten auf die Straße zu gehen fuhr Regierung und ÖGB – beide von der SPÖ geführt – so stark in die Glieder, dass ab sofort nur mehr Verhandlungen „am grünen Tisch“ angesagt waren.

Billige Schuldzuweisungen

  • Donnerstag, 14. Januar 2010 @ 10:00
Kapital SPÖ-Landeschef Josef Ackerl kontert via „Standard“ dem ehemaligen steirischen ÖVP-Landesrat (und am steirischen Widerstand gescheiterten Wunschkandidaten von ÖVP-Chef Pröll als Wirtschaftsminister) Herbert Paierl. Für Ackerl ist der für seine scharfen Ansagen für „Reformen“ bekannte Parade-Neoliberale Paierl neben WKO-Boss Leitl der „wohl prominenteste Vertreter der sogenannten Marktradikalen“ in Österreich.

Buchtipp: Sieben Krisen - ein Crash

  • Dienstag, 10. November 2009 @ 11:08
Kapital Wolf, Winfried, Sieben Krisen - ein Crash, ISBN 978-3-85371-299-3, br., ca. 256 S., ca. 17,90 Euro, 32.- sFr.

Seit Mitte 2007 existierten die ersten Anzeichen einer „Subprime-Krise“ im Hypotheken-Kreditsektor der USA. Anfang 2008 ging es um eine US-amerikanische Wirtschaftskrise. Ende 2008 machte der Begriff von einer weltweiten Rezession die Runde. Seit Frühjahr 2009 ist „die neue Weltwirtschaftskrise“ in aller Munde.

Heiliger Bonus

  • Montag, 3. August 2009 @ 12:16
Kapital Durch die Finanzkrise sanken 2008 die Profite der US-Großbanken deutlich, manche Banken schrieben sogar Rekordverluste. Aber jene Prediger des Neoliberalismus, die immer das Credo „Privat ist besser als Staat“ predigten scheuten sich nicht umgehend Staatshilfen in Milliardenhöhe zu beanspruchen. Nichts gelernt hat man freilich in Hinblick auf das System von Bonuszahlungen in Milliardenhöhe, das auf waghalsigen Finanztransaktionen beruht die zum Crash geführt haben. Teilweise werden sogar trotz Verlusten Milliarden an Bonuszahlungen ausgeschüttet. Und die Zahl der Finanzmanager mit Millioneneinkommen ist enorm, wie der Bonus-Report der New Yorker Staatsanwaltschaft beweist:

Wunderland entzaubert

  • Mittwoch, 20. Mai 2009 @ 14:46
Kapital Jahrelang wurde Oberösterreich als das Wunderland der Innovation propagiert, das Zauberwort dafür war vor allem die Autozulieferindustrie. Eine im Vergleich zu den anderen Bundesländern niedrige Arbeitslosenrate, von manchen voreilig sogar als Vollbeschäftigung interpretiert und eine extreme Exportorientierung waren die Markenzeichen dafür. Die sich beginnend im Herbst 2008 rasant zu einer allgemeinen Wirtschaftskrise ausgewachsene Finanzkrise hat die Sonntagsreden der Prediger des Neoliberalismus, egal ob LH Pühringer, WKO-Chef Leitl oder Raiffeisen-Boss Scharinger allerdings rasch entzaubert.

Per Ende April rangierten gleich sieben der 18 oö Bezirke bei den bundesweiten Spitzenreitern mit der größten Zunahme der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr, allen Voran Braunau mit einem plus von gleich 104,7 Prozent, aber auch Steyr mit 83,1, Vöcklabruck mit 75,3, Wels mit 58,9, Perg mit 54, Gmunden mit 51,6 und Grieskirchen mit 50,7 Prozent gehören dazu.

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