Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Vertrauen Sie Ihrer Bank…

  • Mittwoch, 31. Dezember 2008 @ 08:00
Kapital Bekanntlich arbeiten Banken überwiegend nicht mit eigenem Geld (die vorgeschriebene Eigenkapitalquote beträgt nur vier Prozent), sondern mit dem Geld, das ihnen die SparerInnen und AnlegerInnen anvertraut haben. Die offizielle Botschaft der Politik zur internationalen Finanzkrise lautet beschwichtigend, dass man den heimischen Banken vertrauen könne, dass die österreichische Bankenlandschaft in Ordnung sei und ein Crash wie in anderen Ländern nicht passieren werde. Wenige Tage vor der Wahl meinte Finanzminister Molterer noch treuherzig, dass die österreichischen Banken „kaum bis gar nicht“ betroffen seien. Die etappenweise zutage getretene Wirklichkeit zeigt freilich das Gegenteil:

Die Deals des Herr Fries

  • Donnerstag, 18. Dezember 2008 @ 16:40
Kapital „Er scheut die Medien wie der Teufel das Weihwasser und zieht die Fäden lieber im Hintergrund“ schreibt das „Wirtschaftsblatt“ über den Badener Wirtschaftsanwalt Rudolf Fries, der in den letzten Jahren still und leise zu einem der einflussreichsten Unternehmer Österreichs aufgestiegen ist. Von „News“ wurde Fries schon vor einigen Jahren auf Platz 72 der Top-Manager gereiht.

Ebenso wie seine Gattin Christa gilt Rudolf Fries als ausgewiesener Experte für die 1994 vom damaligen SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina geschaffenen Privatstiftungen, deren Zahl mittlerweile auf 3.200 gewachsen ist und in denen geschätzte 80 Milliarden Euro steuerschonend deponiert sind.

Der Staat als „Arche Noah auf Zeit“

  • Montag, 15. Dezember 2008 @ 13:12
Kapital Der frühere steirische Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl gilt als Enfant terrible der ÖVP und ist daher auch vielen in seiner eigenen Partei unbequem. So wurde er als ÖVP-Chef Josef Prölls Wunsch-Wirtschaftsminister verhindert – von den Oberösterreichern Leitl und Pühringer weil sie „ihren“ Kandidaten Mitterlehner pushten, vom Steirer Schützenhöfer weil er einfach Paierl verhindern wollte.

Industriellen-Chef will das Feuer der Krise mit Benzin löschen

  • Dienstag, 2. Dezember 2008 @ 10:54
Kapital Industriellenvereinigungschef Veit Sorger forderte vor kurzem, dass die Arbeitnehmer auf 25% ihres Lohnes verzichten sollten, um damit der Krise gegenzusteuern. Durch Unterstützungsmaßnahmen des AMS sollen für die Arbeitgeber die Lohnkosten auf ein Drittel gesenkt werden. Dieser Vorstoß ist verteilungspolitisch unverschämt, wirtschaftspolitisch gleicht er dem Versuch, den Brand der Krise mit Benzin zu löschen.

Ein Experte für alles

  • Dienstag, 18. November 2008 @ 22:23
Kapital Ausgerechnet von Gerald Mandlbauer, dem Chefredakteur der stramm neoliberal ausgerichteten „OÖN“ wurde der Industrielle Hannes Androsch recht derb zurechtgestutzt. Anlass dafür war, dass der mediale Hansdampf in allen Gassen zur Misere um AUA, Post und Telekom gemeint hatte, schuld daran wäre der „ideologisch motivierte Privatisierungswahnsinn“.

Stopp der Zerschlagung der österreichischen Post!

  • Dienstag, 11. November 2008 @ 10:00
Kapital Am Wochenende sind geheime Pläne der Vorstände von Post und ÖIAG an die Öffentlichkeit durchgesickert, denen zufolge bis zum Jahr 2015 die Schließung von weiteren 1.000 Postämtern und die Entlassung von 9.000 Beschäftigten durchgezogen werden soll. Auch wenn sich die Politik jetzt überrascht gibt, die Spitzen der Bundesregierung, insbesondere Molterer und Faymann, sind über diese Pläne schon längst informiert.

Börsencrash, Finanzmarktkrise und die Folgen

  • Donnerstag, 6. November 2008 @ 23:12
Kapital Das Platzen der US-Immobilienblase und die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 waren die Initialzündung für den weltweiten Crash der Finanzmärkte und umfangreicher Aktivitäten der EU und vieler Nationalstaaten, um einen Totalzusammenbruch der Finanzmärkte zu verhindern. Nun wird diskutiert, ob skrupellose Finanzhaie, der schrankenlose „neoliberale Raubtier-Turbokapitalismus“ oder doch nur mangelnde Kontrollmechanismen Schuld an der Misere sind.

AUA-Verkauf: Dilettantismus mit Methode

  • Mittwoch, 5. November 2008 @ 10:23
Kapital Die geplante Privatisierung der Austrian Airlines bekommt immer groteskere, ja offen mafiotische Züge. Die Lufthansa, die als einziger Bieter übrig geblieben ist, will die AUA nun nicht nur geschenkt, sie will vom österreichischen Staat auch noch 500 Millionen Euro draufgelegt bekommen. Die Regierung ist offensichtlich zu diesem Kniefall bereit und hat beschlossen, 500 Millionen an AUA-Schulden zu übernehmen.

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