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Zehn Regeln für eine krisenfeste Welt

  • Samstag, 18. April 2009 @ 12:24
Kapital Was zu tun und was zu lassen ist, um ein Wirtschaftssystem zu kreieren, in dem nicht Banker sondern Unternehmer das Sagen haben und Krisen nicht gefährlich, sondern gesund sind. Ratschläge eines skeptischen Empiristen - Kommentar der anderen von Nassim Nicholas Taleb

Häuselbauer in Geiselhaft

  • Sonntag, 12. April 2009 @ 21:00
Kapital Von Leo Furtlehner

Die Methode ist nicht neu, sie wird aber immer wieder aufgewärmt: Als es seinerzeit darum ging, die anonymen Sparbücher abzuschaffen mit denen Schwarzgeld vor der Steuer im großen Stil hin- und herverschoben wurde, wurden die „alten Mutterln“ mit ihren paar Spargroschen als Geiseln vorgeschoben. Ähnlich läuft es auch beim Bankgeheimnis, wo von den NutznießerInnen – den Schwarzgeldanlegern oder Profiteuren aus krummen bis kriminellen Geschäften und betuchten Steuerflüchtlingen aus dem Ausland – und ihren Sprachrohren in Politik (da tun sich die „Parteien des kleinen Mannes“ namens FPÖ und BZÖ besonders hervor) und Medien wieder die kleinen SparerInnen als Schutzschild missbraucht werden.

Nur nicht dem Staat zur Last fallen!

  • Samstag, 11. April 2009 @ 12:26
Kapital Persönliche Überlegungen zur Nationalökonomie von Günther Schatzdorfer.

Ich besuchte vor vierzig Jahren eine Schule, in der uns ein Professor mit seinem Holzlineal die Grundzüge von Buchhaltung und Kaufmännisch Rechnen hineingedroschen hat. Seither weiß ich, was Soll und Haben bedeutet. Das war mir auch immer von Nutzen, seit ich freier Schriftsteller bin. In diesem Beruf lernt man schnell, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man hat, egal ob's ums Geld geht oder sein Talent.

Voestalpine als „Übernahmekandidat Nr. 1“?

  • Sonntag, 5. April 2009 @ 12:30
Kapital Seit der Vollprivatisierung der Voestalpine im Jahr 2003 haben die neuen Eigentümer kräftig Dividende aus dem Unternehmen abgesaugt. Die Dividendenausschüttungen sind von 63 Millionen (2003/04) auf 334 Millionen (2007/08), also auf mehr als das Fünffache geradezu explodiert. Dabei wurde den Aktionären die VA schon bei der Privatisierung nach Schätzung der Studie der AK-Wien weit unter dem tatsächlichen Wert offeriert.

Eine notwendige Antwort

  • Samstag, 14. März 2009 @ 12:08
Kapital Von Leo Furtlehner

Wenn die Scheisse angesichts der unübersehbaren Krise des realen Kapitalismus so richtig am Dampfen ist und den Verteidigern dieses Systems bis zum Halse steht, ertönt geradezu zwangsläufig der Ruf nach Solidarität. Alle müssten Opfer bringen und alle müssten zahlen, meint etwa auch Hans Rauscher im „Standard“ und erteilt postwendend den aufmüpfigen Lehrerinnen Nachhilfeunterricht in seiner Lesart von „Politischer Ökonomie“.

Servus, Österreich

  • Mittwoch, 11. März 2009 @ 11:31
Kapital Die Banken des Alpenlandes sackten seit dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten in Osteuropa unvorstellbare Summen ein. Heute betteln sie die Regierung um Gelder für ihre maroden Geschäfte in dieser Region an. Von Hannes Hofbauer

Bahn, Post und Gesundheit unter Druck

  • Samstag, 28. Februar 2009 @ 12:29
Kapital Die Regierung will den Kurs der neoliberalen Demontage der öffentlichen Dienste fortsetzen. Bahn, Post, Gesundheit kommen unter Druck. Die EU-Liberalisierungsrichtlinien geben die Marschroute vor. Die Krise wird immer hemmungsloser genutzt, um soziale und ökologische Standards zurückzudrehen. Bei Bahn, Post und Gesundheit soll gekürzt werden.

Eine Bank des Vertrauens: Geld als öffentliches Gut

  • Donnerstag, 26. Februar 2009 @ 16:13
Kapital Anstatt die Verluste von Banken aufzufangen, sollte man diese selbst vergesellschaften. Von Christian Felber

Plädoyer für eine grundlegende Neuausrichtung des Bankenwesens: Anstatt die Verluste von Banken aufzufangen, sollte man diese selbst vergesellschaften und unter demokratische Kontrolle bringen. Die sich auswachsende Krise bietet eine historische Chance, die Finanzmärkte neu zu ordnen und dabei auch gleich das Bank- und Geldwesen gründlich zu reformieren. Banken haben am besten funktioniert, als sie - in den Nachkriegsjahrzehnten - nicht gewinnorientiert waren.

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