Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Ihr Mut ist uns Verpflichtung

  • Freitag, 13. Februar 2009 @ 19:47
Geschichte Von Leo Furtlehner

Der 75. Jahrestag des Beginns der Februarkämpfe der österreichischen ArbeiterInnenbewegung zur Verteidigung der Demokratie am 12. Februar 1934 ist kein ein beliebiger Jahrestag, wie man auch daran erkennt, dass in den Medien schon seit Wochen immer wieder auf diese Zäsur in der österreichischen Geschichte eingegangen wird. Der Tenor dabei zielt freilich darauf, Opfer und Täter gleichstellen, die Schuld möglichst gleichmäßig verteilen oder „politische Gräben zuzuschütten“ wie Bundespräsident Fischer meint.

Über den 12. Februar 1934

  • Donnerstag, 12. Februar 2009 @ 08:00
Geschichte von Hans Hautmann

Der Februar 1934 nimmt in der Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen den Gesellschaftsklassen in Österreich einen besonderen Platz dadurch ein, dass er in der denkbar schärfsten Form, als bewaffneter Kampf, als Bürgerkrieg ausgetragen wurde. Und das ausgerechnet bei uns, in einem Land, das das Image hat, dass sich hier die politischen Auseinandersetzungen grundsätzlich in friedlichen, auf Kompromiss ausgerichteten, konsensgeprägten, sozialpartnerschaftlichen, gemütlichen Formen abspielen. Dieser krasse Widerspruch ruft berechtigterweise die Frage nach den Ursachen hervor; und um sie beantworten zu können, ist es notwendig, auf der einen Seite die Situation der Arbeiterbewegung zu betrachten und auf der anderen Seite die Haltung der herrschenden Klassen des bürgerlichen Lagers, jener beiden Kontrahenten, die im Februar 1934 bewaffnet zusammenstießen.

Die KPÖ und der 12. Februar 1934

  • Donnerstag, 12. Februar 2009 @ 08:00
Geschichte Von Winfried R. Garscha

Friedrich Hexmann – als einer der jungen Führer des Jännerstreiks 1918, Mitbegründer der KPÖ am 3. November 1918 und Redner bei zahllosen öffentlichen Aktionen der kleinen Partei in den 1920er Jahren zumindest in Wien auch linken Sozialdemokraten ein Begriff – erzählte Jahrzehnte später, wie er vergeblich versucht hatte, sich den kämpfenden Schutzbündlern auf dem Laaer Berg, die den riesigen Gemeindebau-Komplex des George-Washington-Hofes in Wien-Favoriten verteidigten, anzuschließen. Auf Grund seiner unverwechselbaren, lauten Fistelstimme und seiner kleinwüchsigen Gestalt war er schon von weitem zu erkennen gewesen. Sobald er sich den Stellungen des Republikanischen Schutzbundes genähert habe, hätten ihn die bewaffneten Sozialdemokraten aufgefordert zu verschwinden, denn: „Das ist unser Kampf!“

Ihr Mut ist uns Verpflichtung

  • Samstag, 24. Januar 2009 @ 20:00
Geschichte Die KPÖ zum 75. Jahrestag der Februarkämpfe von 1934

Am 12. Februar 1934 erhoben sich Teile der österreichischen ArbeiterInnenbewegung und des Republikanischen Schutzbundes gegen das austrofaschistische Regime. Der blutige und opferreiche Kampf, der trotz zu diesem Zeitpunkt geringer Erfolgsaussichten in Verteidigung der Demokratie und der Interessen der Arbeiterklasse aufgenommen wurde, ist der KPÖ auch heute noch Verpflichtung, aktiv zu sein und aktiv zu bleiben.

Kein Ende der Geschichte

  • Freitag, 7. November 2008 @ 08:00
Geschichte Ab 1986 weckte die vom KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow eingeleitete Perestroika in der Sowjetunion die Hoffnung auf eine positive Erneuerung des sichtlich erstarrten Sozialismus und erzeugte international eine politische Belebung und verstärktes Interesse an der kommunistischen Bewegung.

Memorandum zum Kominformkonflikt

  • Mittwoch, 17. September 2008 @ 08:00
Geschichte Memorandum des Bundesvorstands der KPÖ zum Kominformkonflikt 1948 anlässlich des 50. Jahrestages des Bukarester Beschlusses der kommunistischen und Arbeiterparteien.

Die slowenische antifaschistische Befreiungsfront war in Kärnten die breiteste bewaffnete Widerstandsbewegung und -Organisation gegen die Naziherrschaft. Ihre Existenz, an die 1.000 Gefallene und Opfer aus ihren Reihen dienten nach 1945 bei den Verhandlungen um die Wiedererstehung Österreichs genauso als Beleg für den von den Alliierten geforderten eigenständigen Beitrag Österreichs zu seiner Befreiung wie der Widerstandkampf und die Opfer der österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen sowie Angehöriger anderer Parteien und Weltanschauungen.

Von der Verurteilung zur „bitteren Notwendigkeit“

  • Donnerstag, 21. August 2008 @ 08:00
Geschichte Die KPÖ, der „Prager Frühling“ und die Militärintervention in Prag. Von Manfred Mugrauer.

Wie die meisten westeuropäischen kommunistischen Parteien, verurteilte die Kommunistische Partei Österreichs den Einmarsch von fünf Staaten des Warschauer Vertrags in die Tschechoslowakei am 21. August 1968. Zugleich resultierte aus der Militärintervention der offene Ausbruch der „Parteikrise“ der KPÖ:

Sechs „Stolpersteine“ in Wels

  • Donnerstag, 14. August 2008 @ 20:59
Geschichte Mit einer würdigen Veranstaltung ehrten die Initiative Welser gegen Faschismus und die Stadt Wels am 14. August 2008 durch die Verlegung von „Stolpersteinen“ an vier Plätzen im Stadtgebiet den antifaschistischen Widerstand.

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