Memorandum zum Kominformkonflikt
- Mittwoch, 17. September 2008 @ 08:00
Memorandum des Bundesvorstands der KPÖ zum Kominformkonflikt 1948 anlässlich des 50. Jahrestages des Bukarester Beschlusses der kommunistischen und Arbeiterparteien.Die slowenische antifaschistische Befreiungsfront war in Kärnten die breiteste bewaffnete Widerstandsbewegung und -Organisation gegen die Naziherrschaft. Ihre Existenz, an die 1.000 Gefallene und Opfer aus ihren Reihen dienten nach 1945 bei den Verhandlungen um die Wiedererstehung Österreichs genauso als Beleg für den von den Alliierten geforderten eigenständigen Beitrag Österreichs zu seiner Befreiung wie der Widerstandkampf und die Opfer der österreichischen Kommunisten und Kommunistinnen sowie Angehöriger anderer Parteien und Weltanschauungen.





Die KPÖ, der „Prager Frühling“ und die Militärintervention in Prag. Von Manfred Mugrauer.
Mit einer würdigen Veranstaltung ehrten die Initiative Welser gegen Faschismus und die Stadt Wels am 14. August 2008 durch die Verlegung von „Stolpersteinen“ an vier Plätzen im Stadtgebiet den antifaschistischen Widerstand.
In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten Truppen von fünf Warschauer-Pakt-Staaten in der damaligen CSSR ein. Damit wurde der „Prager Frühling“ mit militärischer Gewalt beendet. Der Versuch zur Reform des Sozialismus durch Überwindung des zentralistisch-autoritären, verbürokratisierten von der Sowjetunion auch in der Tschechoslowakei übernommenen Modells war damit gescheitert.
Ein neues politisches Element seit Anfang der 70er Jahre sind parteiübergreifende Protestbewegungen, die ihren Ausdruck in Bürgerinitiativen, losen Initiativen und überparteilichen Plattformen fanden. Ein wesentlicher Impuls für diese Gruppen ist aus der Jugend- und Studentenprotestbewegung in und um das Jahr 1968, die freilich in Österreich nur als vergleichsweise schwache Ausläufer zu verspüren waren, zu sehen. Von Anfang an waren in zahlreichen solcher Protestbewegungen KommunistInnen aktiv gemeinsam mit anderen politischen Gruppen tätig.