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Garanten gegen den Faschismus

  • Montag, 11. April 2011 @ 13:20
Geschichte Kürzlich erschienen ist das Buch "...Garanten gegen den Faschismus... Der Landesverband ehemals politisch Verfolgter in Oberösterreich" von Simon Loidl und Peter März.

Unmittelbar nach der Befreiung bemühten sich lokale und regionale Initiativen in ganz Österreich, die Opfer des NS-Regimes zu organisieren, um Entschädigungen und Hilfeleistungen einzufordern und die Verbrechen des Faschismus nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen.

Anfang 1946 entstand aus diesen Gruppierungen der „Bundesverband ehemals politisch Verfolgter“, umgangssprachlich kurz „KZ-Verband“ genannt. Im März 1948 wurde dieser überparteiliche Verband durch SPÖ und ÖVP gegen den Widerstand der KPÖ wieder aufgelöst.

»Death by hanging«

  • Samstag, 26. März 2011 @ 08:00
Geschichte Vor 65 Jahren saßen US-amerikanische Militärs über die Verbrecher des KZ Mauthausen zu Gericht. Von Kurt Pätzold

Am 29. März 1946, das Kriegsende lag noch nicht ein Jahr zurück, begann auf dem Gelände des ehemaligen (ersten) Konzentrationslagers, das die faschistischen Machthaber im Deutschen Reich 1933 errichtet hatten, in Dachau vor einem US-amerikanischen Militärgerichtshof der Prozess gegen 61 Angeklagte, Angehörige des SS-Personals des KZ Mauthausen und seiner Nebenlager Gusen und Ebensee.

Erklärung der FIR zum 65. Jahrestag der Potsdamer Konferenz

  • Montag, 2. August 2010 @ 08:00
Geschichte Der 8. und 9. Mai 2010 war für die Staaten und Völker nicht allein Europas der 65. Jahrestag des Sieges über den Faschismus, der Tag der Befreiung vom Faschismus.

Dieses Datum markiert den Beginn einer neuen Periode des Zusammenlebens der Völker in Europa, die trotz Kaltem Krieg und militärischer Aggression der NATO gegen Jugoslawien als weitgehend friedlich gekennzeichnet werden kann.

„Widerstand im Salzkammergut“ als Hör-CDs

  • Montag, 26. Juli 2010 @ 08:58
Geschichte Die neu erschienenen und ab jetzt im Zeitgeschichte Museum Ebensee erhältlichen CDs „Widerstand im Salzkammergut“ entsprechen den gleichnamigen Audiostationen im Museum. Diese basieren auf dem Rohmaterial der 8-teiligen Radioreportage des Freien Radio Salzkammergut „Fragmente des Widerstands“, die im Jahr 2005 durch einen Förderpreis der KUPF Oberösterreich ermöglicht und von David Guttner produziert wurde.

Gerechtigkeit nach Diktatur und Krieg

  • Mittwoch, 30. Juni 2010 @ 08:28
Geschichte Entnazifizierung, Nachkriegsprozesse und „Wiedergutmachung“ als Transitional Justice. Von Claudia Kuretsidis-Haider / Winfried R. Garscha

Am 26. Juni 1945 verabschiedete die Provisorische Regierung das österreichische „Kriegsverbrechergesetz“, auf dessen Grundlage gemeinsam mit dem Verbotsgesetz vom 8. Mai 1945 die österreichische Justiz NS-Verbrechen ahnden konnte.

Seit den frühen 1990er Jahren gehört die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Volksgerichtsprozessen 1945-1955 zu den Forschungsschwerpunkten des DÖW. Seit 2001 nimmt eine eigenständige wissenschaftliche Einrichtung, die Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz am DÖW, diesen Arbeitsbereich wahr.

Claudia Kuretsidis-Haider und Winfried R. Garscha gehören dem Mitarbeiterinnenstab des DÖW an und leiten gemeinsam die Forschungsstelle Nachkriegsjustiz.

Nationalsozialismus ist nicht aus dem Nichts aufgetaucht

  • Samstag, 8. Mai 2010 @ 20:28
Geschichte Liebe Anwesende, dragi navzoči!

Kaj pomeni, spominjati se 8. maja? To pomeni v prvi vrsti spominjati se vseh, ki so se oboroženi ali brez orožja borili proti Hitlerjevemu režimu. Ker so nam več zapustili kot samo spomine. Zapustili so antifašistični nalog avstrijski državi, ki je zapisan v avstrijski državni pogodbi. Od nas je odvisno, da ne bo ostal samo zapisan, temveč da bo zaživel.

Was bedeutet es, wenn wir heute den 8. Mai hochleben lassen? Es bedeutet, dass wir der Opfer des Nazi-Regimes gedenken. Der wehrlosen und jener, die sich gewehrt haben.

8. Mai 2010 - 65. Jahrestag der Befreiung - Tag des Sieges

  • Samstag, 8. Mai 2010 @ 08:00
Geschichte Vor 65 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus.

Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtenden Regimes des Hitler-Faschismus,

* das politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
* das Menschen allein aus einer konstruierten Rassezugehörigkeit als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
* das alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

Der Tag, an dem die US-Truppen Steyr erreichten

  • Mittwoch, 5. Mai 2010 @ 13:16
Geschichte Meindls Tod: „Da weiß man wenig. Es wurde eine verkohlte Leiche gefunden“, Otto Treml
Bild: Archiv Treml

STEYR. Heute vor 65 Jahren marschierten amerikanische Truppen in Steyr ein, um dem Nazi-Regime ein Ende zu bereiten. Auch das Konzentrationslager in Münichholz wurde am 5. Mai 1945 befreit.

Er wird nicht müde, daran zu erinnern, was damals passiert ist im und um den Zweiten Weltkrieg: Otto Treml. Der ehemalige Steyrer Gemeinderat forscht, hebt Dokumente aus, verfasst Berichte. Freilich weiß er auch über jene Tage Bescheid, an denen Amerikaner und Russen nach Steyr kamen.

5. Mai 1945: Amerikanische Truppen dringen nach Steyr vor, Nazi-Oberbürgermeister Ransmayr übergibt die Stadt an einen US-Offizier. SS-Sturmführer Georg Meindl, der als Generaldirektor der Steyr-Werke eingesetzt ist, wird verhaftet. Die US-Soldaten beschlagnahmen unter anderem das Stadtplatz-Hotel Steyrerhof. Dort wird auch das Truppenkommando untergebracht. Über die Zivilbevölkerung wird ein Ausgehverbot verhängt. Lediglich von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr dürfen die Steyrer hinaus auf die Straßen.

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