65 Jahre Befreiung vom NS-Faschismus
- Samstag, 24. April 2010 @ 15:44
Vor 65 Jahren konstituierte sich die erste, Provisorische Regierung der Zweiten Republik im von der Roten Armee befreiten Wien. Die Vertreibung der Nazibesatzung, der SS-Truppen und ihrer Helfer allein aus Wien und Umgebung kostete an die 30.000 Rotarmisten das Leben.Antifaschistischen Widerstandsgruppen – meist unter Führung von KommunistInnen – gelang es, Nazi-Truppen zu entwaffnen, den Kampf um Wien zu verkürzen und die Zerstörung wichtiger Einrichtungen durch Nazi-Desperados zu verhindern. Dafür stehen die Namen Biedermann, Huth, Raschke und Horeischy, die diese Taten noch in den letzten Kriegstagen mit ihrem Leben bezahlten.





Eine Stellungnahme der KPÖ
Von Walter Baier, 1994 bis 2006 Bundesvorsitzender der KPÖ, tätig im Netzwerk Transform
Mit der Ehrendoktorwürde der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes-Kepler-Universität wurde am 24. November 2009 in Anerkennung seiner Verdienste um die Aufarbeitung der Geschichte des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen der Widerstandskämpfer und Mauthausen-Überlebende Hofrat Hans Marsálek ausgezeichnet.
Im Bild: TeilnehmerInnen des Stadtrundganges vor dem Haus in welchem 1919 die KPÖ in Linz gegründet wurde.
Von Erika Krenn, Bad Ischl
Vor 90 Jahren wurde in Moskau die Kommunistische Internationale gegründet. Von Hans Hautmann
Mit einer Kundgebung bei der Gedenktafel für den bei den Februarkämpfen 1934 am damaligen Polygonplatz, dem heutigen Bulgariplatz, ermordeten Schutzbündler Anton Bulgari gedachte die KPÖ-Oberösterreich der Ereignisse des 12. Februar 1934. Landessprecher Leo Furtlehner und die Stv. Landessprecherin Margit Kain legten bei der Gedenkstätte einen Kranz mit der Aufschrift „Ihr Mut ist uns Verpflichtung“ nieder.